Katzen gegen Nager, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: Katzen in Stall und Scheune — wie viele und welche, Eingewöhnung, Futter und Unterschlupf, Kastration, Gesundheit und Toxoplasmose.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Katzen gegen Nager. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Was die Katze kann
Die Katze ist der älteste und billigste Verbündete gegen Mäuse auf dem Hof.
- Stille Überwachung — Die Katze jagt Mäuse in Stall, Scheune, Heuboden und Dachboden, Tag und Nacht. Ihr Geruch vertreibt Mäuse aus dem Gebäude.
- Wie viele Katzen — Für Stall, Getreidespeicher und Heuboden reichen 1–3 kastrierte Katzen. Mindestens eine sollte am Getreidespeicher sein.
- Ratten: zuerst abdichten — Erwachsene Ratten sind groß und beißen, deshalb meiden viele Katzen sie. Verschließ zuerst die Öffnungen, bewahre Getreide in Blechtonnen auf und stell Fallen in Schutzboxen.
- Kein Gift — Wo die Katze jagt, gibt es kein Rattengift: Eine vergiftete Maus vergiftet auch die Katze. Bei starkem Befall ruf einen Schädlingsbekämpfer mit Sachkunde.
Warum: Sie braucht keinen Strom und kein Gift, arbeitet nachts und kommt in Ecken, die keine Falle erreicht. Aber eine Katze kann keinen Stall voller verschüttetem Getreide sauber halten: Sie ist eine Hilfe, kein Ersatz für Ordnung und dichte Behälter.
- Wenn die Nagerspuren jede Woche mehr werden, liegt das Problem bei Abdichtung und Futter, nicht bei den Katzen.
- Mehr als 4 Katzen sind ein Zeichen, dass jemand nicht kastriert: Die Kolonie wächst.
2. Welche Katze und woher
Die beste Stallkatze ist die, die das Jagen von ihrer Mutter gelernt hat.
- Von einer Mutter, die jagt — Kätzchen aus einem Stall oder vom Bauernhof, 8–12 Wochen alt. Von der Mutter lernen sie das Jagen.
- Zwei zusammen — Am besten zwei aus demselben Wurf. Sie gewöhnen sich leichter ein und wärmen sich im Winter gegenseitig.
- Halbwild und kastriert — Erwachsene, kastrierte, halbwilde Katzen von Tierschutzvereinen oder aus Kastrationsprojekten. In einer Wohnung können sie nicht leben, im Stall sind sie ausgezeichnet; manche Projekte markieren sie mit einer Ohrkerbe.
- Die Wildkatze — Sie lebt in Wäldern in Deutschland, im Schweizer Jura und vereinzelt in Österreich. Sie ist kräftiger als eine Hauskatze, mit buschigem Schwanz mit dunklen Ringen und stumpfer schwarzer Spitze. Sie ist streng geschützt: Fang sie nicht und füttere sie nicht.
Warum: Eine Wohnungskatze, die nie draußen war, gewöhnt sich schwer an den Stall und hat das Jagen nicht gelernt. Ein Kätzchen, das bei einer jagenden Mutter aufwächst, lernt von ihr, und bei dir bindet es sich an den Ort.
- Kätzchen unter 8 Wochen ohne Mutter gedeihen schlecht und lernen das Jagen nicht.
- Eine unbekannte erwachsene Katze ohne Untersuchung kann Flöhe und Katzenschnupfen zu deinen Katzen bringen.
3. Ankunft und Eingewöhnung · Gesperrt
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4. Futter und Unterschlupf · Gesperrt
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5. Kastration und Gesundheit · Gesperrt
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6. Katzen, Nutztiere und Hygiene · Gesperrt
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