Stallausstattung, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: Futterautomaten, Tränken, Nester und Staubbad, dann Automatiktür, Licht im Winter, Tränkenheizung und sicherer Strom im Hühnerstall.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Stallausstattung. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Futterautomaten
Der größte Futterverlust liegt nicht im Huhn, sondern um es herum.
- Rand auf Rückenhöhe — Halte den Rand des Futterautomaten auf Rückenhöhe der Hühner. Häng ihn höher, wenn die Tiere wachsen.
- Zu einem Drittel füllen — Füll den Trog nur zu einem Drittel oder nach Anleitung des Automaten. Ein voller Automat heißt: die Hälfte des Futters auf dem Boden.
- Unter Dach, nicht unter den Stangen — Der Futterautomat steht unter Dach, wo kein Regen das Futter nässt, denn nasses Futter schimmelt in ein bis zwei Tagen. Nie unter den Sitzstangen, wo nachts der Kot fällt.
- Grit, Kalk, Tonne — Grit und Kalkgrit für Kalzium kommen in eigene Gefäße und nicht ins Futter. Bewahr das Futter in einer Tonne mit Deckel auf und räum es abends weg, wenn du Mäuse hast.
Warum: Hühner schleudern mit dem Schnabel Futter heraus, um die besten Körner zu finden. Was herunterfällt, fressen Mäuse, Ratten und Wildvögel, die nebenbei Krankheiten einschleppen. Eine Henne frisst etwa 110–130 g Futter am Tag.
- Ein hängender Rundfutterautomat verliert wenig, muss aber ruhig hängen und darf nicht pendeln.
- Wenn einige Hennen die anderen vom Futter vertreiben, stell zwei Futterautomaten an verschiedenen Stellen auf.
2. Tränken
Wasser ist wichtiger als Futter.
- Tränke hochstellen — Stell die Tränke auf einen Block oder Ziegel, 15–20 cm über der Einstreu, mit dem Rand auf Rückenhöhe. So bleibt sie sauber.
- Eimer mit Nippeln — Ein Nippeleimer hängt so, dass das Huhn mit leicht erhobenem Kopf trinkt. Das Wasser bleibt sauber, aber im Winter frieren die Nippel ein.
- Im Schatten, jeden Tag — In der Sonne wird das Wasser im Sommer warm und grün von Algen. Spül die Tränke täglich aus und wasch sie jede Woche mit der Bürste: Der Schleim am Boden ist eine Brutstätte für Bakterien.
- Vorrat für zwei Tage — Ein 20-L-Eimer mit 4 Nippeln reicht für 10 Hennen 3–6 Tage. Filtere Regenwasser vom Dach durch ein Tuch und lass es nicht tagelang in der Sonne stehen.
Warum: Eine Henne ohne Wasser hört nach ein, zwei Tagen auf zu legen, und bei Hitze kann sie in wenigen Stunden sterben. Eine Henne trinkt etwa 0,3 L Wasser am Tag, bei Hitze doppelt so viel.
- Eine Stülptränke ist billig, aber Einstreu und Kot fallen hinein, deshalb musst du sie täglich waschen.
- Küken bekommen flache Tränken mit Kieselsteinen oder Murmeln in der Rinne, damit sie nicht hineinfallen.
3. Nester · Gesperrt
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4. Staubbad · Gesperrt
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5. Automatische Klappe · Gesperrt
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6. Licht im Winter · Gesperrt
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7. Wasser im Winter und Strom · Gesperrt
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