Interaktive Lektion

Den Hund an Nutztiere gewöhnen, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: vom 8 Wochen alten Welpen zum zuverlässigen Hund — wie ein Hund lernt, Ankunft des Welpen, Kommandos, Nutztiere, Geflügel, Grenze und Handling.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es mit dem Modul Den Hund an Nutztiere gewöhnen. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wie ein Hund lernt

Der Hund verbindet eine Folge mit dem, was er in genau diesem Moment getan hat.

  1. Sofort belohnen — Stimme, Berührung oder ein kleines Stück Futter in dem Moment, in dem der Hund etwas richtig macht, spätestens nach 1–2 Sekunden.
  2. Berührung statt Leckerli — Herdenschutzhunde machen sich oft wenig aus Leckerlis, schätzen aber ein ruhiges Wort und eine Berührung an der Brust.
  3. Im Moment unterbrechen — Eine scharfe Stimme oder ein Geräusch, wenn der Hund mit dem Fehlverhalten beginnt, dann lenkst du ihn auf das richtige um. Dasselbe Wort für dasselbe, bei dir und bei den Kindern.
  4. Kurz und oft — Fünf Minuten zwei- bis dreimal täglich bringen mehr als eine Stunde am Sonntag.

Warum: Wenn du ihn 1–2 Sekunden nach dem Verhalten belohnst oder unterbrichst, lernt er. Wenn du ihn bestrafst, nachdem du nach Hause gekommen bist und ein totes Huhn gefunden hast, lernt er nur, dass dein Kommen gefährlich ist.

  • Schläge und Geschrei bringen dem Hund nicht bei, keine Schafe zu jagen. Sie bringen ihm bei, dir auszuweichen, nicht zu kommen, wenn du rufst, und sich zu wehren. Ein verängstigter Hund beißt leichter.
  • Belohnung muss nicht Futter sein. Wenn du Futter nimmst, dann aus der Tagesration, damit der Hund nicht zunimmt.

2. Ankunft des Welpen

Von 8 bis 16 Wochen lernt der Welpe schneller als je danach.

  1. Gleich zu den Tieren — Ein Herdenschutzwelpe kommt mit 8–10 Wochen und schläft die erste Nacht im Stall oder Pferch, nicht im Haus.
  2. Welpenbox im Stall — Eine abgetrennte Ecke von 2–3 m² mit Hütte, Stroh und Wasser, in der ihn erwachsene Tiere nicht treten oder stoßen können.
  3. Ruhige Tiere beim Welpen — In den ersten Wochen kommen ein paar ruhige, ältere Schafe oder Ziegen zum Welpen. Kein Bock und kein Mutterschaf mit neugeborenem Lamm.
  4. Schrittweise in die Herde — Durchs Gitter sieht und riecht der Welpe die Tiere. Nach 1–3 Wochen darf er unter Aufsicht in die Herde, dann immer länger.

Warum: Da lernt er Tiere, Menschen, Geräusche und Handling kennen. Was der Welpe bis etwa 14–16 Wochen nicht kennenlernt, nimmt er später schwerer an.

  • Vor Abschluss der Impfserie (etwa bis 16 Wochen) nimm den Welpen nicht auf Märkte, in den Park oder dorthin, wo fremde Hunde hinkommen: Parvovirose und Staupe töten Welpen.
  • Kontakt mit Menschen kurz und ruhig: Untersuchen, Anfassen, Halsband. Kein ganztägiges Kuscheln und Spielen im Hof.

3. Grundkommandos · Gesperrt

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4. Gewöhnung an Nutztiere · Gesperrt

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5. Geflügel und Grenze · Gesperrt

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6. Handling und Tierarzt · Gesperrt

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