Zäune und Tore, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: ein Pfosten, der nicht fault, eine verstrebte Ecke, straffes Geflecht, Holz- und Flechtzaun, ein Tor, das nicht durchhängt, und starke Torpfosten.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Zäune und Tore. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Pfosten
Ein Zaun fällt selten in der Mitte um: Ein Pfosten gibt nach, und der ganze Abschnitt wird schlaff.
- Ein Drittel in der Erde — Ein Zwischenpfosten kommt etwa ein Drittel seiner Länge in die Erde, 60–80 cm. Eck- und Torpfosten 90–120 cm. In weichem Boden tiefer.
- Loch und Kies — Loch mit Erdbohrer oder Spaten, auf jeder Seite 10–15 cm breiter. Unten 10 cm Kies, damit das Wasser vom Pfostenende abläuft.
- In Lagen einstampfen — Pfosten senkrecht, dickes Ende nach unten, mit der Wasserwaage an zwei Seiten geprüft. Erde und Kies in Lagen von 10–15 cm, jede mit der Stange gestampft, bis es klingt.
- Hügel um den Pfosten — Die Erde um den Pfosten zu einem flachen Hügel anhäufen, damit das Wasser vom Holz wegläuft.
Warum: Ein eingestampfter Holzpfosten hält länger als ein einbetonierter. Beton um Holz hält das Wasser am Übergang Erde–Luft, und das Holz fault genau dort, wo es bricht.
- Robinie, Eiche (Kernholz) und Edelkastanie halten in der Erde; Fichte und Kiefer ohne werkseitige Kesseldruckimprägnierung faulen in wenigen Jahren.
- Metallpfosten werden einbetoniert, und das Rohr bekommt oben eine Kappe, sonst läuft es voll Wasser und platzt im Winter.
2. Die Ecke: H-Verstrebung
Gespanntes Geflecht oder 4–5 Drähte ziehen am Eckpfosten mit einer Kraft von einigen hundert Kilo bis über eine Tonne.
- Eck- und Hilfspfosten — Eckpfosten 15–20 cm, Hilfspfosten 12–15 cm, 2,4–3 m vom Eckpfosten entfernt, in der Zaunlinie.
- Riegel auf 2/3 der Höhe — Waagerechter Riegel 10–12 cm, 2,4–3 m lang, auf 2/3 bis 3/4 der Pfostenhöhe, eingelassen oder mit Dorn.
- Der Diagonaldraht — Doppelter verzinkter Draht 3–4 mm läuft von oben am Hilfspfosten bis unten am Eckpfosten.
- Mit Knebel spannen — Den Diagonaldraht durch Verdrillen mit einem Knebel spannen, dann prüfen, ob der Eckpfosten senkrecht steht.
Warum: Ein Pfosten allein, und sei er noch so dick, neigt sich. Darum werden Ecke, Zaunende und beide Torpfosten verstrebt. Ist der Diagonaldraht verkehrt herum gespannt, wirkt die Verstrebung nicht.
- An einer Ecke, an der der Zaun in zwei Richtungen weiterläuft, brauchst du in jede Richtung eine H-Verstrebung.
- Die Strebe ist für kurze Abschnitte die schnellere Lösung: eine Stütze von 2/3 der Pfostenhöhe schräg zum Boden, auf der Zaunseite, etwa 45°.
3. Geflecht und Draht · Gesperrt
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4. Holzzaun und Flechtzaun · Gesperrt
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5. Ein Tor, das nicht durchhängt · Gesperrt
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6. Torpfosten · Gesperrt
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