Pflanzliche Mittel für Tiere, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: welche Pflanzen du sicher für Haut, Zitzen und Verdauung nutzt, wie du sie zubereitest, welche giftig sind und wann du den Tierarzt rufst.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Pflanzliche Mittel für Tiere. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Was Pflanzen können und was nicht
Die Pflanze ist Unterstützung, kein Ersatz für den Tierarzt.
- Drei Aufgaben — Pflanzliche Mittel sind Vorbeugung, Pflege und Unterstützung. Sie ersetzen weder den Tierarzt noch das Antibiotikum, wenn es nötig ist.
- Was Pflanzen können — Haut, Zitzen und rissige Klauen pflegen. Fasern, Mineralstoffe und ein Aroma liefern, das den Appetit anregt. Teil von Futter und Laubfutter sein.
- Was sie nicht können — Lungenentzündung, Euterentzündung mit Fieber oder eine tiefe, infizierte Wunde heilen. Auch keine Blähung, Kolik oder Geburt lösen.
- Die Pflanze schiebt den Anruf nicht auf — Aufgeblähte Flanke, Kolik, ein Tier, das nicht aufsteht, hohes Fieber mit Schwäche: sofort den Tierarzt. Kein „wir probieren bis morgen früh einen Tee“.
Warum: Pflanzen pflegen die Haut, helfen der Verdauung, liefern Fasern und Mineralstoffe, und manche senken die Zahl der Parasiten. Aber Tee stoppt weder Lungenentzündung noch Blähung noch einen verstopften Harnweg.
- Für Ringelblume auf der Haut und Gerbstoffe gegen Würmer bei Wiederkäuern gibt es ernsthafte Forschung. Für Wermut, Knoblauch, Kürbiskerne und Apfelessig sind die Belege schwach oder fehlen.
- Die Bio-Vorschriften stellen pflanzliche Mittel vor die Chemie, wo immer sie wirken.
2. Regeln für die sichere Anwendung
Pflanzen sind nicht harmlos. Sechs Regeln schützen das Tier und dich.
- Nur bekannte Pflanzen — Sammle nur Pflanzen, die du zu 100 % sicher kennst. Ohne sichere Bestimmung wird nicht gesammelt.
- Die Tierart zählt — Was für die Ziege gut ist, kann für Hund, Katze oder Pferd giftig sein. Bei Katzen und Fischen sei besonders vorsichtig.
- Wenig, dann beobachten — Gib eine neue Pflanze erst in kleiner Menge und beobachte ein bis zwei Tage: Durchfall, Blähung, Ausschlag, Futterverweigerung.
- Aufschreiben und fragen — Schreib auf, was du wann und wie viel gegeben hast. Frag den Tierarzt nach der Wartezeit, bevor du Milch, Eier und Fleisch nutzt.
Warum: Kamille hat giftige Verwandte, Schafgarbe sieht von Weitem dem Gefleckten Schierling ähnlich, Bärlauch der Herbstzeitlose und dem Maiglöckchen. Was für die Ziege gut ist, kann für Hund, Katze oder Pferd giftig sein.
- Trächtige Tiere, Jungtiere und kranke Tiere bekommen nur, was sicher unbedenklich ist, oder nichts ohne Rat des Tierarztes.
- Misch nicht auf eigene Faust mit Medikamenten. Bekommt das Tier schon ein Medikament, sag dem Tierarzt, was du gibst.
3. Arten der Zubereitung · Gesperrt
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4. Haut, Wunden und Zitzen · Gesperrt
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5. Verdauung und Parasiten · Gesperrt
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6. Giftpflanzen · Gesperrt
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7. Wo die Pflanze aufhört · Gesperrt
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