Interaktive Lektion

Parasiten ohne Synthetik, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Würmer, Leberegel und Zecken niedrig halten — Kotprobe, FAMACHA, Umtriebsweide und ein Mittel nur, wenn es nötig ist.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Parasiten ohne Synthetik. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wie Parasiten auf der Weide leben

Jedes Tier auf der Weide hat Parasiten; das Problem beginnt, wenn ihre Zahl plötzlich steigt.

  1. Eier im Kot — Das Tier scheidet Eier mit dem Kot aus. Aus dem Ei entwickelt sich bei Feuchte und Wärme eine Larve.
  2. Larve im Gras — Die Larve klettert ins Gras, höchstens etwa 5 cm hoch. Eine Weide unter 8–10 cm zwingt das Tier, genau dort zu fressen.
  3. Der Kreis schließt sich — Das Tier frisst die Larve mit dem Gras. Nach 3–4 Wochen legt der erwachsene Wurm neue Eier.
  4. Leberegel am Wasser — Der Leberegel entwickelt sich in einer kleinen Sumpfschnecke, und seine Larven heften sich an Gras in Wassernähe. Darum ist er an nasse Wiesen, Quellen, Gräben und Pfützen gebunden.

Warum: Die meisten Würmer von Wiederkäuern und Pferden haben denselben Lebenszyklus, und darin liegt der Schlüssel zur Kontrolle ohne Chemie. Wärme und Feuchte beschleunigen die Entwicklung, deshalb sind in unseren Breiten späteres Frühjahr, feuchter Sommer und Herbst gefährlich.

  • Larven im Gras leben monatelang. Ruhezeiten senken ihre Zahl, säubern die Fläche aber nicht ganz.
  • Jedes neue Tier bringt seine eigenen Parasiten mit, manchmal resistente. Deshalb Quarantäne und Kotprobe vor dem Weidegang.

2. Kotproben

Nicht blind behandeln: Die Kotprobe zeigt, ob es Parasiten gibt, welche und wie viele.

  1. Frischen Kot nehmen — Am besten direkt nach dem Absetzen oder mit dem Handschuh aus dem Mastdarm. Alter Kot vom Boden taugt nicht.
  2. Sammelprobe — Eine Handvoll Kot von 5–10 Tieren derselben Gruppe in einen Beutel, z. B. erwachsene Ziegen oder Kitze. Für ein einzelnes Tier: eigener Beutel.
  3. Beschriften und zubinden — Gruppe oder Tier, Datum und Tierart auf den Beutel schreiben. Luft herausdrücken und zubinden.
  4. Kühlschrank, 1–2 Tage — Im Kühlschrank aufbewahren, nicht im Gefrierfach, und innerhalb von 1–2 Tagen ins Labor oder zum Tierarzt bringen. Ergebnis und Empfehlung eintragen.

Warum: Das Labor zählt die Wurmeier pro Gramm Kot (EpG). Was die Zahl für deine Tiere bedeutet, beurteilt der Tierarzt, denn es hängt von Tierart, Alter und Parasitenart ab.

  • Ziegen und Schafe: Frühjahr, Hochsommer und Herbst, Jungtiere öfter. Pferde: 2–4-mal im Jahr.
  • Bitte den Tierarzt, 10–14 Tage nach der Behandlung bei denselben Tieren erneut eine Kotprobe zu machen. Ist die Eizahl nicht gesunken, sind die Parasiten resistent.

3. FAMACHA und der Fünf-Punkte-Check · Gesperrt

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4. Umtriebsweide · Gesperrt

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5. Behandeln nur, wenn es nötig ist · Gesperrt

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6. Natürliche Unterstützung · Gesperrt

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7. Zecken und Menschen · Gesperrt

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