Teiche und Versickerungsgräben, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: Halt den Regen auf dem Hof — Humus und Mulch, A-Waage, Graben entlang der Höhenlinie und ein Teich, der dicht ist und für Kinder sicher.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Teiche und Wasserrückhalt. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Der Boden ist die Zisterne
Die größte Zisterne auf dem Hof ist nicht aus Beton, sondern aus Erde.
- Bremsen, verteilen, versickern — Die Reihenfolge ist immer gleich: erst Humus und Mulch, dann Gräben entlang der Höhenlinie, dann der Teich.
- 1 mm Regen — 1 mm Regen sind 1 L Wasser je m² Boden. Ein Hektar guter Boden hält 1.500–2.000 m³ Wasser, mehr als jede Zisterne.
- Bedeckter Boden und Humus — Unter Mulch prasselt der Regen nicht auf nackte Erde und bildet keine Kruste. Kompost und Mist jedes Jahr, und die Wurzeln mehrjähriger Pflanzen bauen Kanäle im Boden.
- Versickerungstest — Drück eine Dose ohne Boden 5 cm in die Erde, gieß 0,5 L Wasser hinein und miss, wie schnell es versickert. Mach das auf nacktem Boden, unter Mulch und auf dem Weg: Der Unterschied ist oft zehnfach.
Warum: Ein Lehmboden von einem Meter Tiefe kann rund 150–200 mm pflanzenverfügbares Wasser halten, Sand nur ein Drittel davon. Aber nur, wenn das Wasser in den Boden kommt, statt über die Oberfläche abzufließen.
- Tritt und fahr nicht mit schweren Maschinen auf nassem Boden: Verdichteter Boden nimmt nichts auf.
- Reihen, Beete und Gräben legst du quer zum Hang an, nie den Hang hinunter.
2. Wohin das Wasser fließt
Bevor du zum Spaten greifst, geh bei Starkregen hinaus.
- Regenjacke und Handy — Geh bei Starkregen über den Hof. Fotografier und notier, woher das Wasser kommt und wohin es läuft.
- Rinnen und Gräben — Das Wasser fließt schnell und trägt Erde mit. Gräben entlang der Höhenlinie, Gras und Mulch helfen.
- Pfütze und nasse Stelle — Eine Pfütze, die tagelang steht, heißt: Der Boden versickert nicht. Eine im Sommer nasse Stelle mit Binsen und Seggen heißt Quelle oder hohes Grundwasser: ein Platz für einen Tümpel oder eine Quellfassung.
- Zeichen für Hangrutsch — Risse im Boden und schiefe Bäume deuten auf einen möglichen Hangrutsch. Dort hältst du kein Wasser zurück und fragst Fachleute.
Warum: Schau, wo das Wasser aufs Grundstück kommt, wohin es fließt, wo es sich sammelt und wo es Erde mitreißt. Das ist der einzig echte Wasserplan.
- Trag alles in die Wasserkarte ein; hast du schon eine Hofkarte aus H01-03, nimm diese.
- Wasser vom Weg oder vom Nachbargrundstück: ein Graben, der es umleitet, und eine Absprache mit dem Nachbarn.
3. Die A-Waage · Gesperrt
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4. Der Versickerungsgraben · Gesperrt
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5. Tümpel und Teichplatz · Gesperrt
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6. Folie und Sicherheit · Gesperrt
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