Interaktive Lektion

Kaninchen füttern, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Heu nach Belieben, Grünfutter ohne Durchfall, Zweige und Laubheu, Mischfutter und Pellets, wie viel für wen und Futterwechsel.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Fütterung: Heu, Grünfutter, Mischfutter. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wie ein Kaninchen frisst

Das Kaninchen ist ein Pflanzenfresser mit Blinddarm: Es lebt von Rohfaser, und sein Darm muss ständig arbeiten.

  1. Heu nach Belieben — Heu jeden Tag und das ganze Jahr, in einer Raufe außerhalb des Stalls oder über dem Boden, damit es nicht in den Kot fällt. Es ist die Grundlage der Ration, keine Beigabe.
  2. Wenig, aber oft — Ein Kaninchen frisst viele Male am Tag, am meisten am Abend, in der Nacht und im Morgengrauen. Immer Wasser: Ohne Wasser frisst ein Kaninchen nicht.
  3. Die Zähne wachsen — Die Zähne wachsen ein Leben lang, rund 2 mm pro Woche. Sie nutzen sich nur durch langes Kauen von Heu, Gras und Zweigen ab.
  4. Zwei Arten Kot — Harte, trockene Köttel sind normal. Die weichen Trauben frisst das Kaninchen früh am Morgen selbst; findest du sie liegen, bekommt es zu viel Mischfutter oder Zucker.

Warum: Die Faser aus Heu und Gras verdauen Bakterien im Darm. Ohne Heu kann ein Kaninchen in 12–24 Stunden einen Darmstillstand bekommen, und plötzlich viel Gras, Mischfutter oder Brot bringt Durchfall, der bei Jungtieren oft tödlich endet.

  • Die Reihenfolge ist immer gleich: beim Kaninchen zuerst Faser, dann Wasser und erst dann Korn.
  • Ein Kaninchen, das nur Pellets und weiches Futter bekommt, hat bald zu lange Zähne, sabbert und hört auf zu fressen.

2. Heu

Heu ist Futter Nummer eins, im Sommer wie im Winter.

  1. Wiesenheu — Früh gemähtes, grünes, duftendes Wiesenheu ist das beste für jeden Tag und für alle Kaninchen. Ein erwachsenes Tier frisst davon rund 150–250 g am Tag.
  2. Luzerne und Grummet — Grummet (zweiter Schnitt) und Luzerneheu haben mehr Eiweiß: für säugende Häsinnen und wachsende Jungtiere. Erwachsenen nur wenig Luzerne.
  3. Schimmel für keinen — Schimmeliges, staubiges und warm gewordenes Heu kommt in den Kompost oder in die Einstreu. Trag beim Wegbringen eine Maske.
  4. Vorrat für den Winter — Rund 40 kg je Häsin, 30 kg je Rammler und 3 kg je Mastjungtier, dazu 20 % Reserve. Neues Heu soll 4–6 Wochen lagern.

Warum: Ein erwachsenes Kaninchen von 4–5 kg frisst neben Mischfutter rund 150–250 g Heu am Tag, ohne Mischfutter noch mehr. Schlechtes Heu bringt Krankheit: Schimmeliges Heu und Silage können Listeriose und Botulismus auslösen.

  • Nie Silage oder Heulage. Findest du ein totes Tier in einem Ballen, wirf den ganzen Ballen weg, nicht nur den Teil um den Kadaver.
  • Füll die Raufen morgens und abends. Stängel, die das Kaninchen liegen lässt, kommen in die Einstreu, nicht zurück in die Raufe.

3. Gras und Grünfutter · Gesperrt

Wenn du das Modul Fütterung: Heu, Grünfutter, Mischfutter kaufst, bekommst du das PDF zum Herunterladen und Ausdrucken und dauerhaften Zugang zu dieser interaktiven Lektion: alle 6 Kapitel, 24 Schritte.

4. Zweige und Giftpflanzen · Gesperrt

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5. Mischfutter und Pellets · Gesperrt

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6. Wie viel für wen und Futterwechsel · Gesperrt

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