Interaktive Lektion

Nager ohne Gift, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Korn vor Mäusen und Ratten schützen — wer hereinkommt, Spuren, Öffnungen schließen, Ordnung im Hof, Katze und Eule, Fallen und sicheres Reinigen.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es mit dem Modul Nagerschutz ohne Gift. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wer ins Lager kommt

In Kornlager kommen bei uns vor allem Mäuse und Ratten.

  1. Hausmaus — Körper 7–10 cm, Schwanz so lang wie der Körper, graubraun. Sie bewegt sich 3–10 m vom Nest und braucht kein Wasser.
  2. Wanderratte — Körper 20–25 cm, kräftig, stumpfe Schnauze, kürzerer Schwanz. Vorsichtig gegenüber Neuem, bewegt sich 30–50 m und braucht jeden Tag Wasser.
  3. Hausratte von oben — Schlanker, spitze Schnauze, Schwanz länger als der Körper. Ausgezeichnete Kletterin: Sie kommt über Dachboden und Dach.
  4. Der Schaden ist der Schmutz — Eine Maus frisst etwa 3–4 g am Tag, hinterlässt aber 50 und mehr Kotkrümel. Verschmutztes Korn wird nicht gegessen und nicht verfüttert.

Warum: Sie unterscheiden sich in Größe, Verhalten und Abwehr. Ein Mäusepaar, das im Oktober in die Vorratskammer kommt, kann bis zum Frühjahr eine Familie von einigen Dutzend werden.

  • Ein Mausweibchen hat 5–10 Würfe im Jahr, und die Jungen sind in 6–8 Wochen geschlechtsreif. Frühes Handeln ist zehnmal leichter als spätes.
  • Der Siebenschläfer ist in Deutschland besonders geschützt, in Österreich und der Schweiz je nach Land bzw. Kanton geregelt. Frag vor dem Fangen bei der Naturschutzbehörde nach.

2. Zeichen, dass sie da sind

Nager sind nachtaktiv, und wenn du sie siehst, sind es schon viele.

  1. Kot — Maus: 3–6 mm, wie ein Reiskorn, spitz. Ratte: 12–20 mm, wie eine Bohne oder Kapsel.
  2. Nagespuren — Die Maus hinterlässt feine Späne und kleine Löcher im Sack. Die Ratte macht Löcher von 5–8 cm und nagt Eimerränder, Holz und Kabel an.
  3. Laufwege an der Wand — Die Maus hinterlässt feine Spuren im Staub an der Wand. Die Ratte tritt Pfade fest und hinterlässt dunkle Fettspuren an der Wand und an Lochrändern.
  4. Pudertest — Streu abends eine dünne Schicht Mehl oder Talkum an die Wand oder vor ein Loch. Morgens siehst du Fuß- und Schwanzspuren und die Laufrichtung.

Warum: Such deshalb nach Spuren: Kot, Nagespuren, Laufwege und Geruch. An den Spuren erkennst du, ob es Maus oder Ratte ist und woher sie kommen.

  • Scharfer Uringeruch (Ammoniak) bedeutet Mäuse, ein starker, muffiger Geruch Ratten.
  • Kratzen in Wand und Decke nachts ist eine Maus. Schwerere Bewegung und Quieken ist eine Ratte.

3. Versperr ihnen den Weg · Gesperrt

Wenn du das Modul Nagerschutz ohne Gift kaufst, bekommst du ein PDF zum Herunterladen und Drucken und dauerhaften Zugang zu dieser interaktiven Lektion: alle 6 Kapitel, 25 Schritte.

4. Hof, Katze und Eule · Gesperrt

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5. Fallen · Gesperrt

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6. Reinigen nach Nagern · Gesperrt

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