Interaktive Lektion

Fütterung von Puten und Perlhühnern, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Das Küken will Eiweiß, die Pute Gras und das Perlhuhn Käfer — Starter, Etikett, Wiegen, eigenes Mischfutter, Weide, Wasser und Mast für die Feiertage.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Fütterung und Weide. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Putenküken und Starter

Ein Putenküken wächst schneller als ein Hühnerküken und braucht fast ein Drittel mehr Eiweiß.

  1. Starter 26–28 % — Putenküken und Perlhuhnküken brauchen in den ersten 4–6 Wochen 26–28 % Rohprotein. Das ist Putenstarter oder Fasanenstarter.
  2. Kein Hühnerkükenfutter — Hühnerkükenfutter hat 20–22 % Rohprotein, zu wenig. Das Putenküken bleibt damit zurück und lahmt.
  3. Krümel, kein Mehl — Nimm für die ersten Wochen Krümel (Granulat). Mehl klebt im Schnabel, und die Küken verstreuen es.
  4. Wenn es keinen Starter gibt — Hähnchenstarter mit 22–23 % ist ein schwächerer Ersatz. Ist er der einzige, gib in den ersten zwei Wochen fein gehacktes gekochtes Ei dazu.

Warum: Die meisten Fehler mit Puten passieren in den ersten acht Wochen und im Futtereimer. Mit gewöhnlichem Hühnerkükenfutter bleibt das Putenküken zurück, lahmt und geht leicht ein.

  • Kauf im ersten Jahr Starter. Eine eigene Mischung mit 28 % Rohprotein ist ohne viel Sojaschrot und eine gute Vormischung schwer herzustellen.
  • Findest du keinen Putenstarter, frag im Landhandel, im Lagerhaus oder in der Landi nach Fasanen- oder Wachtelstarter, oder bestell beim Mischfutterwerk.

2. Etikett und gefährliches Futter

Manches Hühnerfutter enthält Zusätze, die für Puten Gift sind.

  1. Ohne Salinomycin — Gib Puten nie Hähnchenmastfutter, wenn du nicht weißt, welches Kokzidiostatikum darin ist. Achte auf den Namen des Stoffs: ohne Salinomycin und Narasin.
  2. Kalzium für Jungtiere — Für Jungtiere etwa 1–1,4 % Kalzium. Legefutter hat 3,5–4 % und schädigt die Nieren der Jungtiere.
  3. Frisch und sauber — Schau aufs Datum und riech daran: frisch, ohne Klumpen und Schimmel. Puten sind sehr empfindlich gegen Aflatoxin.
  4. Langsam umstellen — Neues Futter führst du über 5–7 Tage ein: die ersten zwei Tage ein Viertel neues, dann die Hälfte, dann drei Viertel.

Warum: Salinomycin und Narasin sind Kokzidiostatika in manchem Futter für Masthähnchen. Für Puten sind sie schon in üblichen Mengen giftig: Beinschwäche, Lähmung, Todesfälle.

  • Für Perlhühner frag den Hersteller oder den Tierarzt, welches Kokzidiostatikum sicher ist.
  • Futter mit Kokzidiostatikum hat meist auch eine Wartezeit vor der Schlachtung, die auf dem Etikett steht.

3. Eiweiß und Wiegen · Gesperrt

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4. Eigenes Mischfutter ab der 8. Woche · Gesperrt

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5. Weide und Grünfutter · Gesperrt

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6. Perlhühner, Wasser und Grit · Gesperrt

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7. Mast für die Feiertage · Gesperrt

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