Fütterung von Enten und Gänsen, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: Wasser neben dem Futter, Starter mit Niacin für Küken, Weide für Gänse, Schnecken und Wasserlinsen für Enten, Mast, Legetiere und Winter.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Fütterung und Weide. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Wie Enten und Gänse fressen
Enten und Gänse haben weder Zähne noch Kropf: Sie schlucken das Futter ganz und zermahlen es im Muskelmagen.
- Wasser zu jedem Bissen — Die Ente nimmt einen Bissen Trockenfutter und geht dann ans Wasser. Ohne Wasser verschluckt sie sich, und Mehl klebt im Schnabel und in den Nasenlöchern.
- Futter 2–3 m vom Wasser — Stell den Futterplatz nicht direkt ans Wasser. So schwimmt das Futter nicht in einer Pfütze und wird nicht sauer.
- Grit immer verfügbar — Kleine Steinchen zermahlen das Futter im Muskelmagen. Sie sind unverzichtbar, vor allem für Gänse auf der Weide und Tiere, die ganze Körner fressen.
- Wie viel am Tag — Eine erwachsene Ente oder Gans frisst etwa 150–250 g Getreide oder Mischfutter am Tag zur Weide. Eine Gans im Sommer viel weniger: Sie frisst 1–2 kg frisches Gras am Tag.
Warum: Eine Gans kann fast nur von Gras leben, und eine Ente findet die Hälfte ihres Futters selbst. Deshalb ist Wassergeflügel günstig zu füttern, aber nur, wenn du weißt, was es in welchem Monat braucht.
- Gänse rupfen Gras mit dem Schnabel wie ein Mäher, Enten filtern Wasser und Schlamm.
- Bei Trockenfutter trinken die Tiere mehr: 0,5–1 L je Tier am Tag, im Sommer auch das Doppelte.
2. Enten- und Gänseküken: die ersten drei Wochen
Die ersten drei Wochen entscheiden über die ganze Saison.
- Starter 20 % — In den ersten 3 Wochen fressen die Küken Starter mit 20 % Eiweiß. Zum Futter immer eine Tränke, tief genug für Schnabel und Nasenlöcher.
- Niacin aus Hefe — Gib etwa 2 % Bierhefe dazu: 20 g auf 1 kg Futter. Genau mischen, für 3–4 Tage. Backhefe ist kein Ersatz.
- Starter ohne Medikament — Manche Kokzidiostatika im Hühnerkükenfutter sind für Enten und Gänse nicht zugelassen und können ihnen schaden. Wähle Starter ohne Medikament und frag den Händler oder den Tierarzt.
- Feucht, grün, Grit — In den ersten Tagen Feuchtfutter: Gib so viel, wie sie in 1–2 Stunden fressen, den Rest wirfst du weg. Von Anfang an fein gehacktes Gras und Löwenzahn, dazu Grit 1–2 mm in einem eigenen Gefäß.
Warum: Die Küken wachsen sehr schnell und brauchen viel Eiweiß, Vitamine und Wasser. Enten- und Gänseküken brauchen mehr Niacin als Hühnerküken. Ohne Niacin bekommen sie schwache, krumme Beine und geschwollene Sprunggelenke.
- Krümel oder kleine Pellets sind besser als Mehl, das im Schnabel klebt.
- Kein Brot und kein Mais als Hauptfutter: zu wenig Eiweiß.
3. Weide für Gänse · Gesperrt
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4. Enten im Auslauf und Reste aus dem Garten · Gesperrt
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5. Mast von Enten und Gänsen · Gesperrt
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6. Legetiere, Winter und Lagerung · Gesperrt
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