Interaktive Lektion

Kleinwindanlage, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: wann Wind sich lohnt, wie du ihn misst, Rotor und Turbine, Mast und Standort, Strom mit Lastwiderstand für den Überschuss und Wartung.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Kleinwindanlage. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wann Wind sich lohnt

Eine Kleinwindanlage läuft nachts, im Winter und bei Bewölkung, aber nur am richtigen Platz.

  1. Dritte Potenz — Wind mit 6 m/s trägt nicht doppelt so viel wie Wind mit 3 m/s, sondern achtmal so viel Energie.
  2. Schwelle 4–5 m/s — Unter grob 4 m/s im Mittel in Rotorhöhe lohnt sich eine Kleinwindanlage selten. Ab 4–5 m/s ist sie eine nützliche Ergänzung zur Sonne und hilft im Winter.
  3. Kamm statt Senke — Eine Turbine 50 m weiter, auf dem Kamm statt in der Senke, kann doppelt so viel liefern. In Becken herrschen im Winter Windstille und Nebel, und dort ist eine Turbine meist ein Fehlkauf.
  4. Stürme täuschen — Man erinnert sich an drei Sturmnächte im März, nicht an den Mittelwert. Ein Monat Messung zeigt oft nur 2–3 m/s. Deshalb wird Wind vor dem Kauf gemessen.

Warum: Die meisten Dörfer im Binnenland liegen in Tälern und Becken, wo der mittlere Wind schwach ist. Die Leistung des Windes steigt mit der dritten Potenz der Geschwindigkeit, darum ist der Standort alles.

  • Ein halber Meter pro Sekunde Unterschied im Mittel bedeutet 30–40 % mehr oder weniger Strom.
  • Unter 3 m/s im Mittel vergiss den Wind: Module und Batterie sind besser.

2. Wie viel Wind du hast

Wind wird gemessen, nicht geschätzt.

  1. Windatlas — Der Global Wind Atlas ist kostenlos und gibt einen ungefähren Mittelwert auf 10, 50 und 100 m; für die Schweiz gibt es zusätzlich den Windatlas des Bundesamts für Energie. Für Kleinwind nimm den Wert für 10 m und sei vorsichtig.
  2. Anemometer am Mast — Anemometer mit Datenlogger in der künftigen Rotorhöhe, mindestens 6 Monate, unbedingt mit Winter, ideal 12.
  3. Wind nimmt mit der Höhe zu — Der Atlas sagt 4,0 m/s auf 10 m, Gelände mit Obstwiese und Hecken. Auf 20 m: 4,0 × 1,15 = 4,6 m/s, grob 50 % mehr Strom.
  4. Baum als Fahne — Eine Krone wie eine Fahne, mit Ästen nur zu einer Seite, bedeutet grob 4–6 m/s. Eine gute erste Prüfung, aber kein Ersatz für die Messung.

Warum: Windatlas und Wetterstation geben einen ungefähren Wert, sehen aber deine Bäume und Häuser nicht. Die echte Antwort gibt nur ein Anemometer an deinem Standort.

  • Ein Anemometer mit Datenlogger auf einer 10-m-Stange kostet grob ein Zehntel einer kleinen Turbine.
  • Ohne Datenlogger notierst du dreimal am Tag die Beaufort-Stufe, um 7, 14 und 21 Uhr.

3. Rotor und Turbine · Gesperrt

Wenn du das Modul Kleinwindanlage kaufst, bekommst du das PDF zum Herunterladen und Ausdrucken und dauerhaften Zugang zu dieser interaktiven Lektion: alle 6 Kapitel, 24 Schritte.

4. Mast und Standort · Gesperrt

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5. Strom und Lastwiderstand · Gesperrt

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6. Wartung · Gesperrt

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