Interaktive Lektion

Luzerne und Klee, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: die richtige Art für deinen Boden wählen, den Acker vorbereiten, säen und anwalzen, zur rechten Zeit mähen, ohne Blattverlust trocknen und ohne Blähungen beweiden.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Luzerne und Klee. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Welche Art für deinen Boden

Luzerne und Klee sind Leguminosen: Knöllchen an den Wurzeln binden Stickstoff aus der Luft.

  1. Luzerne auf tiefem Boden — Luzerne verlangt tiefgründigen, durchlässigen Boden mit pH 6,5–7,5. Sie hält 4–6 Jahre und bringt 3–5 Schnitte.
  2. Rotklee für feuchtere Böden — Auf leicht saurem, feuchterem oder flachgründigem Boden ist Rotklee sicherer. Er hält 2–3 Jahre.
  3. Esparsette und Hornklee auf Kalk — Auf trockenen Kalkböden (Schwäbische und Fränkische Alb, Jura, Kalkalpen) sind Esparsette und Hornklee alte, bewährte Futterpflanzen.
  4. Gemenge mit Gräsern — Weißklee in Mischung mit Gräsern liefert Eiweiß auf der Weide. Leguminosen mit 20–30 % Gras (Luzerne- oder Kleegras) trocknen leichter und blähen seltener.

Warum: Deshalb brauchen sie keinen Stickstoffdünger, und ihr Heu hat 15–20 % Eiweiß. Aber jede Art will ihren Boden. Die falsche Art auf dem falschen Acker geht in ein, zwei Jahren ein.

  • Die Zahlen in der Tabelle sind Richtwerte und hängen von Boden, Niederschlag und Sorte ab.
  • Erwachsenen Böcken, Hammeln und Widdern gibst du Luzerne nicht als einziges Futter: zu viel Calcium und Eiweiß.

2. Boden und Vorbereitung

Luzerne verträgt keinen sauren Boden und kein stehendes Wasser.

  1. Bodenanalyse ein Jahr vorher — Nimm ein Jahr vor der Saat eine Bodenprobe. Unter pH 6,2 gedeiht Luzerne schlecht.
  2. Kalk im Herbst — Den Kalk arbeitest du im Herbst vor der Saat in den Boden ein, nach Analyse.
  3. Wasser prüfen — Steht nach Regen das Wasser länger als ein, zwei Tage, säst du keine Luzerne. Dort sind Rotklee oder Gras besser.
  4. Feinkrümelig und abgesetzt — Im Herbst tief bearbeiten, im Frühjahr fein und flach, „wie für Mohn“. Der Fuß sinkt nicht mehr als 1–2 cm ein, und der Acker ist frei von Quecke, Ampfer und Winde.

Warum: Darauf geht sie in 1–2 Jahren ein, egal wie gut das Saatgut ist. Deshalb beginnt die Arbeit ein Jahr vor der Saat, mit Bodenanalyse und Kalk.

  • Stickstoff braucht sie nicht. Phosphor und Kalium gibst du nach Bodenanalyse.
  • Gut verrotteten Mist bekommt die Vorfrucht, nicht die Luzerne direkt vor der Saat, weil er Unkraut fördert.

3. Saat · Gesperrt

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4. Das erste Jahr · Gesperrt

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5. Mähen und Trocknen · Gesperrt

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6. Weide ohne Blähungen · Gesperrt

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