Interaktive Lektion

Korbflechten, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: von der eigenen Weidenpflanzung zum runden Korb — Ruten schneiden und einweichen, Boden, Staken, Wände, Rand und gewickelter Bügel.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gehört zum Modul Korbflechten. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Die eigene Weidenpflanzung

Eine Weidenpflanzung von 20–50 m² am feuchten Ende des Grundstücks liefert Ruten fürs ganze Leben.

  1. Der Platz — Am Graben oder am unteren Ende der Parzelle, wo das Wasser steht, aber nicht näher als 10–15 m an Haus, Brunnen und Leitungen: Weidenwurzeln wachsen in Rohre.
  2. Steckhölzer — Im Februar oder März einjährige, bleistiftdicke Ruten in Stücke von 20–25 cm schneiden. Oberer Schnitt schräg, unterer gerade.
  3. Durch die Folie pflanzen — Steck das Steckholz durch schwarzes Mulchvlies fast ganz in die Erde, 2–3 cm schauen heraus. Abstand 30–40 cm in der Reihe, 60–75 cm zwischen den Reihen.
  4. Erster Winter: auf den Stock — Im ersten Winter alle Ruten auf 5–10 cm über dem Boden zurückschneiden. Ab dem zweiten oder dritten Winter taugen die Ruten zum Flechten.

Warum: Die Weide wird jeden Winter bis auf den Stock zurückgeschnitten und treibt im selben Jahr 10–30 neue Ruten. Ab dem dritten Jahr gibt sie etwa 0,3–0,5 kg trockene Ruten pro m² und Jahr.

  • Pflanz mindestens zwei Weidenarten, z. B. Purpurweide und Mandelweide: Verschiedene Farben und Stärken ergeben schönere Körbe.
  • Eine Weide, die mit Gras kämpft, bildet dünne, verzweigte Ruten. Im ersten Jahr bei Trockenheit gießen und unkrautfrei halten.

2. Schneiden und trocknen

Die Ruten werden im Winter geschnitten, nach Länge sortiert und unter Dach getrocknet.

  1. Im Winter schneiden — Vom Laubfall bis zum Saftanstieg (November–März), an einem trockenen Tag ohne Frost, mit der Rebschere, schräg und dicht am Stock.
  2. Nur gute Ruten — Einjährige, gerade Ruten ohne Seitentriebe. Äste und krumme Ruten kommen in den Zaun, ins Anzündholz oder auf den Kompost.
  3. Nach Länge sortieren — Bündel in 30-cm-Schritten: 60–90, 90–120, 120–150 und über 150 cm. In einer hohen Tonne die Ruten mit dem dicken Ende nach unten stellen und der Reihe nach die längsten herausziehen.
  4. Stehend trocknen — Unter Dach, im Durchzug, 6–10 Wochen. Grüne Ruten werden sofort verflochten, aber der Korb trocknet nach und lockert sich um 5–10 %.

Warum: Im Sommer mit Laub geschnittene Ruten brechen und faulen. Gut getrocknete Ruten halten 5–10 Jahre.

  • An Bachufern und auf fremdem Grund nur mit Erlaubnis des Eigentümers, der Gemeinde oder der Forst- und Wasserbehörde schneiden; im Zweifel bei der Unteren Naturschutzbehörde / Bezirkshauptmannschaft / kantonalen Fachstelle nachfragen.
  • In DE ist das Abschneiden von Gehölzen außerhalb des Waldes vom 1. März bis 30. September verboten; der Weidenschnitt im Winter liegt genau in der erlaubten Zeit.

3. Einweichen · Gesperrt

Mit dem Modul Korbflechten bekommst du das PDF zum Herunterladen und Ausdrucken und dauerhaften Zugang zu dieser interaktiven Lektion: alle 7 Kapitel, 28 Schritte.

4. Der Boden · Gesperrt

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5. Die Staken · Gesperrt

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6. Die Wände · Gesperrt

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7. Rand und Bügel · Gesperrt

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