Interaktive Lektion

Mit dem Pferd auf Feld und im Wald, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Pferd, Maultier und Esel auf dem Hof — Kondition und Arbeitstag, Pflügen, Hacken, Heu und Lasten, Holzrücken und Sicherheit im Wald.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Arbeit auf Feld und im Wald. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Was Pferd und Esel leisten

Das Pferd kehrt dorthin zurück, wo die Maschine nicht hinkommt oder nicht hingehört.

  1. Steil und zwischen Reihen — Das Pferd ist am meisten wert auf kleinen und steilen Äckern und zwischen den Reihen von Obstgarten und Weinberg, wo der Traktor nicht durchkommt oder Äste bricht.
  2. Wald ohne Verdichtung — Im jungen Wald verdichtet das Pferd den Boden nicht und bricht die Verjüngung nicht wie eine Maschine. Deshalb kehrt das Holzrücken mit Pferden heute zurück.
  3. Eggen zum Einstieg — Eggen ist die leichteste Feldarbeit und ein guter Saisonbeginn. Ein Pferd eggt etwa 0,5–1 ha am Tag.
  4. Maultier und Esel — Das Maultier ist am besten für Lasten auf dem Pfad. Der Esel trägt Lasten, zieht einen kleinen Wagen und arbeitet mit dem Hakenpflug im Garten, aber er rückt kein Holz.

Warum: Für große Flächen, tiefes Pflügen und große Transporte ist die Maschine schneller und billiger pro Stunde. Das Pferd ist am besten für kleine und steile Parzellen, Arbeit zwischen den Reihen, den Wald, nassen Boden und tägliche kurze Fahrten.

  • Ein Pferd lohnt sich, wenn es regelmäßig arbeitet. Ein Pferd, das 10 Tage im Jahr arbeitet, ist ein teurer Motor.
  • Holzrücken ist nichts für den Esel: nur ein ausgebildetes Pferd oder Maultier und ein ausgebildeter Mensch.

2. Kondition und Arbeitstag

Ein Pferd, das den ganzen Winter gestanden hat, hat keine Kondition fürs Pflügen im April.

  1. Kondition schrittweise — In der ersten Woche 30–60 Minuten im Schritt, dann jede Woche mehr. In 4–6 Wochen schafft das Pferd einen vollen Tag von 4–6 Stunden.
  2. Pausen bei der Arbeit — Bei schwerer Arbeit wie Pflügen und Wald 5–10 Minuten Pause alle 30–60 Minuten, bergauf öfter.
  3. Mittags in den Schatten — Der Arbeitstag hat zwei Teile, mit einer längeren Mittagspause von 1–2 Stunden. Über etwa 25–28 °C wird früh am Morgen und am Abend gearbeitet.
  4. Wasser und Salz — Wasser alle 1–2 Stunden. Das Pferd kühlt sich durch Schwitzen und verliert viel Wasser und Salz, darum bekommt ein Pferd, das stark schwitzt, auch Salz.

Warum: Muskeln, Sehnen, Hufe und Herz brauchen 4–6 Wochen schrittweise Arbeit. Ein Pferd ohne Kondition ermüdet schnell, bekommt Druckstellen unter der Ausrüstung und verletzt sich die Sehnen.

  • Hitzschlag: schnelle Atmung, die sich nach 10–15 Minuten nicht beruhigt, das Pferd hört auf zu schwitzen, schwankt. Hör sofort auf, spann aus, Schatten, kaltes Wasser über Hals und Beine, ruf den Tierarzt.
  • Ein Pferd, das lahmt, hustet oder eine Druckstelle hat, arbeitet nicht.

3. Pflügen · Gesperrt

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4. Hacken und Häufeln · Gesperrt

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5. Heu und Fuhren · Gesperrt

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6. Holzrücken · Gesperrt

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