Interaktive Lektion

Beuten, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Bienenabstand, Teile der Beute, Langstroth, Dadant und AŽ, gebrauchte Beuten vorbereiten, Zarge bauen und Rähmchen drahten.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (9 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Beuten. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Bienenabstand

Alle modernen Beuten beruhen auf einer Regel: Bienen lassen einen freien Gang von etwa 6–9 mm.

  1. Abstand 6–9 mm — So viel Gang lassen die Bienen zwischen Waben und Wänden. Das Rähmchen hängt so, dass dieser Abstand zum Boden der Zarge und zur Wand bleibt.
  2. Bewegliches Rähmchen — Das Rähmchen wird herausgenommen, angesehen und zurückgehängt. So siehst du Brut, Königin und Krankheiten und schleuderst Honig, ohne Waben zu zerstören.
  3. Rähmchen aus Leisten — Oberträger mit Ohren, Seitenteile und Unterträger. Durch die Seitenteile laufen 3–4 Drähte von 0,4–0,5 mm.
  4. Maße auf den Millimeter — Im Brutraum stehen die Rähmchen 35 mm Mitte–Mitte. Die Rähmchenmaße müssen im ganzen Bienenstand gleich sein.

Warum: Engere Spalten verkitten die Bienen mit Propolis, weitere verbauen sie mit Wildbau. Stimmt jeder Abstand, nimmst du jedes Rähmchen heraus und hängst es zurück, ohne dass etwas bricht.

  • Bei Verdacht auf Brutkrankheiten muss der Bienensachverständige oder Amtstierarzt die Waben untersuchen können; Stabilbau ist deshalb praktisch nicht zulässig. Prüf die Regeln bei der zuständigen Behörde.
  • Den alten Strohkorb behalte als Schmuck oder fürs Museum, die Bienen aber in einer Beute mit Rähmchen.

2. Teile der Beute

Egal welches System: Jede Beute hat dieselben Teile, von unten nach oben.

  1. Beutenbock — Trägt die Beute 40–50 cm über dem Boden. Stabil und waagrecht, die Beute 1–2 cm nach vorn geneigt, damit Wasser durchs Flugloch abläuft.
  2. Gitterboden — Gitter mit etwa 3 mm Maschenweite und eine herausziehbare Schublade darunter. Herabgefallene Varroamilben kommen nicht zurück, und auf der Windel zählst du den natürlichen Milbenfall.
  3. Flugloch und Einengung — Im Sommer ist das Flugloch so breit wie die Beute, im Herbst und Winter auf 5–8 cm eingeengt. Ein Mäusegitter mit 8–9 mm Löchern lässt Bienen durch, Mäuse nicht.
  4. Brutraum, Gitter, Honigraum — Im Brutraum legt die Königin ihre Eier. Das Absperrgitter lässt Arbeiterinnen durch, die Königin nicht, und trennt Brutraum und Honigraum.
  5. Innendeckel und Deckel — Der Innendeckel hat eine Öffnung für Futtergeschirr und Lüftung. Der Deckel ist dicht, mit Blech beschlagen, schwer oder mit einem Gurt gesichert.

Warum: Wenn du weißt, was jedes Teil tut, weißt du auch, was du auf Vorrat brauchst. Feuchtigkeit tötet im Winter mehr Völker als Kälte, darum sind Boden, Deckel und Lüftung so wichtig wie die Zargen.

  • Im Winter kannst du die Schublade unter dem Gitter wieder einschieben, um Zug zu mindern.
  • Warmer, feuchter Dampf kondensiert am kalten Deckel und tropft auf die Wintertraube. Eine kleine Lüftung oben löst die meisten Probleme.

3. LR, DB und AŽ · Gesperrt

Wenn du das Modul Beuten kaufst, bekommst du das PDF zum Herunterladen und Ausdrucken und dauerhaften Zugang zu dieser interaktiven Lektion: alle 6 Kapitel, 25 Schritte.

4. Holz und gebrauchte Beuten · Gesperrt

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5. Eigenbau einer LR-Zarge · Gesperrt

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6. Rähmchen und Kennzeichnung · Gesperrt

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