Silage und Heulage, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: sauberes Futter, Anwelken und Wickeln der Ballen, Silage in Säcken und Fässern, Bewertung beim Öffnen und Füttern ohne Risiko.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (9 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Silage und Heulage. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Sauberes Futter
Die meisten gefährlichen Bakterien in der Silage stammen aus Erde und Mist, deshalb beginnt Silage auf der Wiese.
- Maulwurfshügel einebnen — Maulwurfs- und Ameisenhügel im Frühjahr einebnen. Die Erde daraus darf nicht im Ballen landen.
- Auf 7–8 cm mähen — Auf 7–8 cm mähen, nicht tiefer. Schwader und Wender so einstellen, dass sie nicht in die Erde greifen.
- Kein Hühnermist — Kein frischer Mist und keine Gülle 6–8 Wochen vor dem Mähen. Hühnermist und Geflügeleinstreu kommen nicht auf eine Wiese für Silage: Sie sind eine häufige Quelle von Botulismus.
- Wiese abgehen — Geh die Wiese vor dem Mähen ab. Ein Kadaver von Reh, Hase, Vogel oder Katze im Gras darf nicht im Ballen landen. Denk auch an Rehkitze.
Warum: Silage verzeiht keine Fehler. Erde im Gras oder ein Kadaver im Ballen machen aus gutem Futter Gift. Schlechte Silage ist die Hauptquelle von Listeriose bei Ziegen und Schafen und von Botulismus bei Rindern und Pferden.
- Maulwurfs- und Ameisenhügel ebnest du im März und April ein.
- Tau ist kein Problem, wenn das gemähte Gras anwelkt, aber regennasses Gras mähst du nicht.
2. Anwelken und Wickeln
Heulage in Ballen macht der Lohnunternehmer, deine Aufgabe ist, dass das Gras stimmt.
- Nach dem Tau mähen — Morgens nach dem Tau mähen. Bei Sonne und Wind welkt das Gras in einem halben bis ganzen Tag an.
- Auf 40–60 % anwelken — Das Gras auf 40–60 % Trockenmasse anwelken, mit einmal Zetten.
- Handprobe — Drück eine Handvoll Gras 30 Sekunden zusammen. Läuft Saft heraus, ist es zu nass. Öffnet sich die Hand langsam und ist das Gras feucht, aber ohne Saft, passt es.
- Dicht pressen — Der Ballen muss dicht gepresst sein, damit möglichst wenig Luft darin bleibt.
- In 2 Stunden wickeln — Wickle den Ballen innerhalb von 2 Stunden in mindestens 4 Lagen Folie, mit halber Überlappung. Für Luzerne, Klee und Lagerung über 6 Monate 6 Lagen.
Warum: Für Heulage brauchst du nicht drei schöne Tage wie für Heu, sondern einen. Frisch gemähtes Gras hat 15–25 % Trockenmasse, für Heulage brauchst du 40–60 %.
- Springt die Hand sofort auf und bricht das Gras, ist es fast Heu, und der Ballen lässt sich schwerer verdichten.
- Nimm Silofolie, die für Silage gemacht und UV-beständig ist.
3. Ballen lagern · Gesperrt
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4. Säcke und Fässer · Gesperrt
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5. Bewertung beim Öffnen · Gesperrt
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6. Füttern ohne Risiko · Gesperrt
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