Interaktive Lektion

Hühnerherde planen, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: das Ziel deiner Herde, Hybriden oder alte Rassen, wie viele Hennen deine Familie braucht, der Hahn, der Kauf gesunder Junghennen und was vor dem ersten Huhn fertig sein muss.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Hühnerherde planen. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Was du von der Herde willst

Vor Rasse und Anzahl entscheide, was die Herde leisten soll.

  1. Erst das Ziel — Eier, Fleisch, beides oder die Erhaltung einer alten Rasse. Schreib das Ziel auf, bevor du zum Geflügelmarkt fährst.
  2. Nur Eier — Hybrid-Legehennen oder leichte Landrassen. Achtung: Legehennen legen nach 2–3 Jahren deutlich weniger.
  3. Eier und Fleisch — Zweinutzungsrassen und ein eigener Hahn. Die Hähnchen aus der Brut gehen in die Mast.
  4. Geschlossener Kreislauf — Eier, Küken und Fleisch brauchen eine Zweinutzungs- oder Landrasse, einen Hahn und eine Glucke. Du brauchst außerdem Platz für die Hähne bis zur Schlachtung.

Warum: Vom Ziel hängt alles andere ab: welche Hühner, wie groß der Stall, wie viel Futter du kaufst und wie viel Arbeit du hast. Eine Herde, die „nach Gefühl“ gekauft wird, wird schnell teuer: zu viele Hähne, Hennen, die nicht legen, und ein Stall, der für den Winter zu klein ist.

  • Wenn du zum ersten Mal Hühner hältst, fang nur mit Eiern an. Hahn, Glucke und Mast kommen im zweiten Jahr.
  • Stall, Zaun und Wasser müssen fertig sein, bevor das erste Huhn einzieht.

2. Hybriden und alte Rassen

Hybriden legen mehr, alte Rassen halten länger durch.

  1. Hybrid-Legehennen — Braune und rote Hybriden (Lohmann Brown, ISA Brown, Hy-Line, Bovans und andere) bringen im ersten Legejahr oft 280–300 und mehr Eier. Nach dem zweiten Jahr fällt die Legeleistung schnell ab, und brütig werden sie fast nie.
  2. Zweinutzungsrassen — Sussex, Plymouth Rock, Rhodeländer, Australorp, Orpington, Bielefelder Kennhuhn und ähnliche: Eine Henne wiegt 2,5–3,5 kg und legt etwa 150–220 Eier im Jahr. Die Hähne eignen sich gut zur Mast.
  3. Alte Landrassen — Sulmtaler, Altsteirer, Appenzeller Spitzhauben, Deutsches Lachshuhn, Vorwerkhuhn und das Bauernhuhn ohne Rasse: robust, gute Futtersucher und oft gute Glucken. Sie legen etwa 100–180 Eier.
  4. Gemischte Herde — Ein paar Hybriden für Wintereier und ein paar Landhennen, die im Frühjahr Küken führen. Wenn die Hybriden nachlassen, ersetzt du sie durch Junghennen aus eigener Brut.

Warum: Beim Geflügelhändler, auf Geflügelmärkten und bei Züchtern triffst du auf Hybriden, verbreitete Rassen aus aller Welt und alte, heimische Landrassen. Landrassen kommen besser mit Auslauf, Winter und Krankheiten zurecht und brüten oft selbst, legen aber weniger.

  • Im freien Auslauf und ohne vollwertiges Legemehl erreichen Hybriden die Katalogzahlen nicht.
  • Reine Linien bekommst du über Rassegeflügelvereine, in Deutschland über die GEH, in Österreich über Arche Austria und in der Schweiz über ProSpecieRara.

3. Wie viele Hühner · Gesperrt

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4. Hahn: ja oder nein · Gesperrt

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5. Gesunde Tiere kaufen · Gesperrt

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6. Fertig vor dem ersten Huhn · Gesperrt

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