Schweine im Wald und auf der Weide, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: drei Wege, Genehmigungen, doppelter Zaun, Eicheln und Eiweiß, Weide und Auslauf im Wechsel, Hütte, Wasser und Parasiten.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Schweine im Wald und auf der Weide. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Drei Wege
Bevor du anfängst, entscheide, welcher der drei Wege für dich überhaupt möglich ist.
- Eichelmast im fremden Wald — Schweine im Herbst im Staats- oder fremden Wald, mit Hirt oder in einem eingezäunten Teil. Du brauchst die Genehmigung von Waldbesitzer bzw. Forstbehörde und Veterinäramt, und das Risiko ist am größten.
- Eigener Eichenbestand — Ein eingezäunter Teil des eigenen Waldes mit Eichen. Es gelten das Waldrecht für Privatwald und ein doppelter Zaun; das Risiko hängt vom Zaun und den Wildschweinen in der Gegend ab.
- Weide und Auslauf — Eingezäunte Koppeln mit Gras, Klee und Wurzeln, im Wechsel. Mit registrierter Haltung, Zaun, Hütte und Wasser ist das Risiko am geringsten.
- Nie ohne Zaun — Ein Hausschwein, das im Wald dieselben Eicheln frisst oder einen Wildschweinkadaver berührt, kann die Afrikanische Schweinepest nach Hause tragen. Lass Schweine nie ohne Genehmigung und ohne Zaun in den Wald.
Warum: Jahrhundertelang verbrachten Schweine den Herbst im Wald bei der Eichelmast. Heute haben Wälder Bewirtschafter, und die Afrikanische Schweinepest lebt in den Wildschweinen, die dieselben Eicheln fressen.
- Schweine frei in den Wald zu lassen, ist heute meist verboten oder sehr riskant. Frag zuerst das Veterinäramt und die Forstbehörde bzw. den Waldbesitzer.
- Der sicherere Weg ist eine eigene eingezäunte Fläche mit Eichen, Weide oder Klee, mit einem Zaun, den Wildschweine nicht überwinden.
2. Regeln und Genehmigungen
Die Regeln für den Wald und für die Schweine kommen von zwei verschiedenen Behörden, und beide müssen „ja“ sagen.
- Veterinäramt — Frag, ob du Schweine im Freien halten darfst und unter welchen Bedingungen, und ob deine Gegend in einer ASP-Sperrzone liegt. Die Haltung im Freien muss registriert sein, in DE als Freilandhaltung nach der Schweinehaltungshygieneverordnung.
- Forstbehörde oder Waldbesitzer — Für Weide oder Eichelmast im Staatswald brauchst du eine schriftliche Genehmigung oder einen Vertrag: Fläche, Tierzahl, Zeitraum und Entgelt. In Jungbeständen und Naturverjüngung ist die Weide in der Regel verboten.
- Jagdpächter — Ein Wald ist fast immer auch Jagdrevier. Frag, ob es Wildschweine und ASP in der Gegend gibt, und sag Bescheid, dass dort Hausschweine sind.
- Alles auf Papier — Bewahr alle Genehmigungen schriftlich auf. Das Verbringen von Schweinen auf eine entfernte Fläche oder in den Wald ist Tierverkehr und wird gemeldet (HI-Tier, VIS, TVD).
Warum: Die Vorschriften unterscheiden sich in DE, AT und CH und ändern sich wegen der ASP oft. Deshalb steht hier das Prinzip, kein Gesetzeszitat.
- In ASP-Sperrzonen kann Haltung im Freien ganz verboten sein. Prüf das.
- Kläre das bei der zuständigen Behörde, und zwar jeden Herbst vor der Eichelmast neu.
3. Biosicherheit · Gesperrt
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4. Eicheln als Futter · Gesperrt
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5. Weide und Auslauf im Wechsel · Gesperrt
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6. Hütte, Wasser und Boden · Gesperrt
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