Interaktive Lektion

Folientunnel planen, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Entscheide, bevor du das erste Rohr kaufst — was ein Folientunnel bringt, welche Bauart, wie groß, wo, womit eingedeckt und was du fragen musst.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Folientunnel planen. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Was der Tunnel bringt

Ein Folientunnel heizt nicht. Er hält die Sonnenwärme fest und schützt vor Wind, Regen, Hagel und leichtem Frost.

  1. Hält die Sonne fest — An einem sonnigen Märztag hat es im geschlossenen Tunnel 30 °C, während draußen 8 °C sind.
  2. Nacht ohne Heizung — In einer klaren Nacht ist es drinnen nur 1–3 °C wärmer als draußen, manchmal sogar kälter. Deshalb gibt er im Winter Salat, Spinat und Feldsalat.
  3. Zwei- bis dreimal mehr — Tomaten bringen im Tunnel 10 kg/m², im Freiland 4 kg/m². Gurken 10 zu 3 kg/m².
  4. Was draußen bleibt — Zucchini, Kartoffeln, Mais, Buschbohnen und Kürbisse gehören nicht in den Tunnel: Sie brauchen viel Platz und tragen im Freien gut.

Warum: Tomaten tragen im Tunnel zwei- bis dreimal so viel wie im Freiland, Salat erntest du von März bis Dezember. Aber ohne Heizung gibt der Tunnel keine Tomaten im Januar, sondern Wintergemüse und Tomaten von Juni bis Oktober oder November.

  • Im Bergland über etwa 800 m und in kühlen Lagen Norddeutschlands ist der Tunnel für Tomaten, Paprika und Gurken fast Pflicht.
  • Der Tunnel ersetzt den Garten nicht, er verlängert ihn: Hinein kommen nur Kulturen, die wirklich Wärme brauchen.

2. Bauarten

Nicht jeder Hof braucht sofort einen großen Tunnel.

  1. Vlies und Niedertunnel — Vlies schützt vor leichtem Frost und Insekten. Ein Niedertunnel von 50–80 cm bringt frühen Salat und frühe Möhren.
  2. Kleines Foliengewächshaus — Ein Foliengewächshaus von 3 × 4 bis 3 × 8 m ist ein guter erster Tunnel: Jungpflanzen und 10–20 Tomatenpflanzen.
  3. Fester Rundbogentunnel — Stahlbögen aus verzinktem Rohr, mit Folie bespannt. Günstig pro Quadratmeter, und das Gestell hält 15–25 Jahre.
  4. Hohlkammer und Südwand — Hohlkammerplatten aus Polycarbonat halten unter den leichten Bauarten die Wärme am besten. Ein Anlehnhaus an der Südwand nutzt auch die Wärme der Mauer.

Warum: Viele fangen mit Vlies und Niedertunneln an und bauen den festen Tunnel im dritten oder vierten Jahr, wenn sie wissen, was sie brauchen. Die Bauart bestimmt, wie lange er hält, was er kostet und wie er den Winter übersteht.

  • Ein Tunnel mit senkrechten Seitenwänden hat am Rand mehr nutzbaren Raum: Dort kannst du Tomaten hochziehen.
  • Das gotische (spitze) Profil wirft Schnee besser ab als der Rundbogen.

3. Wie groß · Gesperrt

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4. Sonne im Winter · Gesperrt

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5. Wind, Frost und Wasser · Gesperrt

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6. Gestell und Eindeckung · Gesperrt

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7. Budget, Bauamt, erstes Jahr · Gesperrt

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