Wege und Zäune, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: eine Zufahrt, die den Winter übersteht, Wege ohne Matsch, der richtige Zaun für jedes Tier, Elektrozaun und Wildschutz.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es mit dem Modul Wege und Zäune. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Plan auf der Karte
Bevor der erste Pfosten steht, zeichnest du alle Wege und Zäune auf der Karte ein.
- Fahrweg und Pfade — Der Fahrweg ist am teuersten, also halte ihn so kurz und eben wie möglich. Pfade sollen auf den meistgegangenen Strecken fest und trocken sein.
- Viehtrieb — Vom Stall zur Weide, auf beiden Seiten eingezäunt. Führ ihn nicht durch Hof und Garten.
- Drei Arten von Zäunen — Der Außenzaun schützt die Grenze vor Wild und fremdem Vieh. Der Tierzaun hält deine Tiere drinnen, und der Gartenzaun schützt die Pflanzen.
- Klein, aber stark — Oft ist es billiger, einen kleinen Teil des Hofs stark einzuzäunen (Garten, Hühnerauslauf, junge Obstanlage), als den ganzen Hof schwach.
Warum: Drei Arten von Wegen und drei Arten von Zäunen haben verschiedene Aufgaben. Zeichnest du sie vorher ein, läuft das Vieh nicht durch den Garten und der Lkw mit dem Holz bleibt nicht am Tor hängen.
- Zeichne auf der Karte aus H01-03 und in der Anordnung aus H01-04.
- Wildschweine richten auf der Wiese Schaden an, den das Gras in zwei Wochen heilt. Im Kartoffelacker holen sie sich den Jahresvorrat.
2. Fahrweg
Ein Weg geht nicht am Gewicht kaputt, sondern am Wasser.
- Die Trasse folgt dem Gelände — Entlang der Höhenlinie oder leicht schräg, nicht gerade den Hang hinauf. Längsgefälle bis etwa 8–10 % für Auto und Traktor bei jedem Wetter.
- Oberboden abtragen — Trag 15–30 cm Oberboden auf der ganzen Breite ab und lagere ihn seitlich. Du brauchst ihn für Garten oder Böschung.
- Schotter in Schichten — Unten grober gebrochener Schotter 20–30 cm, lagenweise verdichtet. Oben feineres Mineralgemisch (z. B. 0/32), 10–15 cm, gewalzt, bis es sich „schließt“.
- Wasser weg vom Weg — Quergefälle 3–5 % zum Graben an der Bergseite. In Senken ein Durchlass unter dem Weg, am Hang schräge Querabschläge alle 20–50 m.
Warum: Wasser, das auf dem Weg steht oder ihn hinunterläuft, weicht den Unterbau auf, und dann fahren ihn die Räder kaputt. Ein guter Weg wird so gebaut, dass das Wasser schnell abläuft und nicht zurückkommt.
- Rundkies aus dem Fluss verdichtet sich nicht und weicht unter den Rädern aus. Für den Weg ist gebrochener Schotter besser, dessen Kanten sich ineinander verkeilen.
- Weg und Graben dürfen kein Wasser auf Nachbargrund oder die öffentliche Straße leiten. Für den Anschluss an eine öffentliche Straße frag bei der Gemeinde oder der Straßenmeisterei nach.
3. Pfade und Tore · Gesperrt
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4. Zaun für Tiere · Gesperrt
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5. Elektrozaun · Gesperrt
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6. Wild · Gesperrt
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