Interaktive Lektion

Wachteln ausbrüten, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Wähle Elterntiere und Eier, bereite den Brutapparat vor, verfolge die Eier Tag für Tag, begleite den Schlupf und zieh die Küken in der Aufzuchtbox bis zur Voliere auf.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Brut und Aufzucht. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Elternbestand und Bruteier

Eine gute Brut beginnt sechs Wochen vor dem Brutapparat, in der Voliere der Elterntiere.

  1. Junge Elterntiere — Hennen und Hähne von 10 Wochen bis etwa 10 Monaten. Zuchtfutter mit 20–22 % Protein und 14–16 Stunden Licht.
  2. 1 Hahn auf 3–5 Hennen — Der Hahn muss mindestens 5–7 Tage in der Gruppe sein, bevor du Eier sammelst. Inzucht bringt schwächere Küken und krumme Beine.
  3. Auswahl der Eier — Mittlere Größe, etwa 10–14 g, regelmäßige Form und saubere Schale. Nicht waschen: Leicht verschmutzte Eier mit einem trockenen Tuch säubern, angeknackste aussortieren.
  4. Lagerung bis 7 Tage — Bei 12–16 °C, mit dem spitzen Ende nach unten, im Karton, nicht im Kühlschrank. Schreib auf jedes Ei das Datum mit weichem Bleistift.

Warum: Die Japanische Wachtel brütet fast nie selbst, deshalb brauchst du für Küken einen Brutapparat. Aber der Brutapparat macht schlechte Eier nicht besser: Alte, schmutzige Eier oder Eier von verwandten Eltern bringen weniger Küken.

  • Mach die erste Brut mit gekauften Eiern von einem zuverlässigen Züchter und die zweite mit deinen eigenen.
  • Kauf oder tausch jedes Jahr Hähne mit einem anderen Züchter und notier, woher jeder kommt.

2. Den Brutapparat vorbereiten

Für Anfänger ist ein kleiner Brutapparat mit Ventilator, automatischer Wendung und Wachteleier-Horde am besten.

  1. Waschen und desinfizieren — Wasch den Brutapparat, die Horden und die Wasserschalen, desinfizier sie und lass sie gut trocknen.
  2. Raum mit konstanter Temperatur — Stell ihn in einen Raum mit konstant 18–24 °C. Am Fenster oder neben dem Ofen schwankt die Temperatur zwischen Tag und Nacht.
  3. Thermometer prüfen — Vergleich es mit einem zweiten, geprüften Thermometer. Das Hygrometer in einem kleinen Brutapparat liegt oft 5–10 % daneben.
  4. 24 Stunden leer — Lass ihn 24 Stunden leer laufen, während du die Temperatur einstellst. Dann leg die Eier ein und notier das Datum: Der Schlupf kommt in 17–18 Tagen.

Warum: Horden für Hühnereier sind zu groß: Das Wachtelei kippt um und wird nicht richtig gewendet. Über 39 °C sterben die Embryonen in wenigen Stunden, deshalb bereitest du den Brutapparat vor den Eiern vor.

  • Fällt der Strom bis zu 2 Stunden aus, öffne den Brutapparat nicht, deck ihn mit einer Decke ab und notier die Uhrzeit.
  • Nach einem Stromausfall kann sich der Schlupf um einen oder zwei Tage verzögern, wirf die Eier also nicht vor dem 20. Tag weg.

3. Tag für Tag · Gesperrt

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4. Der Schlupf · Gesperrt

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5. Die Aufzuchtbox · Gesperrt

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6. Wärme nach Verhalten · Gesperrt

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7. Geschlecht und Voliere · Gesperrt

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