Puten- und Perlhuhnküken, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: vom Ei bis zum Vogel im Auslauf — die Pute als Glucke, Bruteier, Brutapparat, Schieren, Schlupf und Aufzuchtbox.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Brut und Aufzucht. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Pute, Glucke oder Brutapparat
Entscheide zuerst, wer die Eier ausbrütet: die Pute, eine Hühnerglucke oder der Brutapparat.
- Die Pute als Glucke — Sie sitzt 28 Tage fast ohne aufzustehen und bedeckt 12–18 Puteneier oder 25–30 Perlhuhneier.
- Nest am Boden — In einem ruhigen, dunklen Teil des Stalls, mit einer Trennwand abgeteilt, aus frischem Stroh. Andere Puten dürfen nicht hinein.
- Wasser und Futter am Nest — Die Pute steht einmal am Tag auf. Leg alle Eier am selben Tag unter und schreib das Datum auf: Schlupf am 28. Tag.
- Perlhuhneier unter die Henne — Eine Hühnerglucke bedeckt 12–15 Perlhuhneier. Dann leben die Perlhühner bei den Hühnern, also halte sie von den Puten fern.
Warum: Die Landpute ist eine der besten Glucken auf dem Hof. Das Perlhuhn versteckt sein Nest und verlässt die Eier mitten in der Brut, deshalb kommen Perlhuhneier unter eine fremde Glucke oder in den Brutapparat. Weiße Mastputen paaren sich nicht natürlich und haben keine befruchteten Eier.
- Leg keine Hühnereier unter die Pute und keine Puteneier unter die Henne, wenn du die Puten vor der Schwarzkopfkrankheit (Histomonose) schützen willst.
- Eine Pute wird meist nach 12–20 gelegten Eiern brütig, im April oder Mai.
2. Bruteier
Ein gut ausgewähltes und gut gelagertes Ei ist der halbe Erfolg.
- Mittelgroß und regelmäßig — Nimm mittelgroße, regelmäßig geformte Eier ohne Risse, dünne Stellen und raue Schale.
- Sauber, aber ungewaschen — Ein schmutziges Ei wäschst du nicht. Kratz es vorsichtig mit einem trockenen Tuch ab oder leg es nicht ein.
- Spitze nach unten — Lagere bis zu 7 Tage bei 12–15 °C, im Karton, Spitze nach unten. Länger als 4 Tage: Karton einmal am Tag kippen.
- Mit Bleistift markieren — Mit Bleistift, nicht mit Filzstift, Datum und Kennzeichen der Mutter aufschreiben. Auf eine Seite X, auf die andere O, fürs Wenden.
Warum: Nach 7 Tagen sinkt der Bruterfolg schnell, nach 14 Tagen ist er schwach. Die ersten Eier der Saison sind oft schlechter befruchtet: Der Puter soll mindestens 2 Wochen bei den Puten sein, bevor du Bruteier sammelst.
- Ein Putenei wiegt 80–90 g, ein Perlhuhnei 40–45 g und hat eine sehr harte Schale.
- Lagere Bruteier nicht im Kühlschrank, sondern im Keller oder in einer kühlen Vorratskammer.
3. Brutapparat · Gesperrt
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4. Schieren · Gesperrt
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5. Schlupf · Gesperrt
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6. Aufzuchtbox · Gesperrt
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7. Erste Tage und Auslauf · Gesperrt
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