Interaktive Lektion

Gartenpflege, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: wie viel Wasser und wann, an die Wurzel gießen, hacken, mulchen, Stäbe und Ausgeizen der Tomaten durch den Sommer.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Gartenpflege. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wie viel Wasser nötig ist

Im Sommer braucht der Garten etwa 20–30 Liter Wasser je m² und Woche, Regen eingerechnet.

  1. 20–30 L pro Woche — In mittleren Lagen braucht der Garten im Juli und August etwa 3–5 Liter je m² und Tag, also 20–30 Liter je m² und Woche.
  2. Regen zählt mit — 1 mm Regen ist 1 Liter je m². Sind in der Woche 15 mm gefallen, gibst du noch 5–15 L je m² dazu.
  3. Regenmesser im Garten — Ein gewöhnliches Gefäß mit geraden Wänden, eine Dose oder ein Glas, im Freien. Ein Zentimeter Wasser darin sind 10 mm Regen, also 10 L je m².
  4. Wurzeltiefe — Salat und Gurke trinken flach, 20–30 cm. Paprika und Kohl mittel, 40–60 cm. Tomate und Zucchini tief, 60 cm und mehr, deshalb vertragen sie kurze Trockenheit.

Warum: Die Pflanze nimmt Wasser über die Wurzel auf und gibt es über die Blätter ab. An einem heißen Tag verliert eine Tomate 1–2 Liter Wasser. Wie du gießt, bestimmt, wo die Wurzel wächst.

  • Im Bergland ist der Bedarf etwa 30 % geringer, in trockenen milden Lagen (Oberrhein in heißen Sommern, Wiener Becken, Weinviertel, Burgenland) etwa 40 % höher.
  • Jeder Boden hält Wasser besser, wenn er viel Humus hat. Darum ist Kompost der beste Schutz vor Trockenheit.

2. Wann und wie gießen

Gieß selten und kräftig, früh am Morgen, an die Wurzel und nicht über das Laub.

  1. Früh am Morgen — Das Wasser erreicht die Wurzel vor der Hitze, und die Blätter trocknen bis Mittag ab. Mittags nicht mit dem Schlauch über die Blätter gießen: Die Hälfte verdunstet.
  2. Fingerprobe — Steck einen Finger oder einen Schraubenzieher 5–10 cm neben der Pflanze in die Erde. Ist es in dieser Tiefe feucht, gieß nicht, auch wenn die Oberfläche trocken ist.
  3. Selten und kräftig — 10–15 Liter je m² auf einmal, ein- bis zweimal pro Woche. Am Hang und auf Lehm gieß in zwei Durchgängen mit einer halben Stunde Pause.
  4. Blütenendfäule — Ein dunkler, eingesunkener Fleck an der Spitze von Tomaten- und Paprikafrüchten ist keine Krankheit. Die Lösung ist nicht Spritzen, sondern gleichmäßige Feuchte und Mulch.

Warum: Oft und wenig Wasser hält die Wurzel an der Oberfläche. Selten und viel zieht sie in die Tiefe, wo sie Wasser findet, auch wenn die oberste Schicht austrocknet.

  • Abends gieß nur an die Wurzel. Nasse Blätter über Nacht sind eine Einladung für Kraut- und Braunfäule und Schnecken.
  • Junge Setzlinge und frisch gesäte Beete brauchen in den ersten 1–2 Wochen wenig Wasser, aber oft.

3. Arten der Bewässerung · Gesperrt

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4. Hacken und Jäten · Gesperrt

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5. Mulchen · Gesperrt

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6. Stäbe und Ausgeizen · Gesperrt

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7. Sommer: Düngen und Hitze · Gesperrt

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