Interaktive Lektion

Schweinefütterung Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: eine Ration aus eigenem Getreide, Erbsen, Rüben und Molke, Mineralfutter, was ein Schwein nie frisst, wie viel du fütterst und wie du das Wachstum mit dem Maßband misst.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Fütterung ohne Kauffutter. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Was ein Schwein braucht

Mais ist keine Ration: Ein Schwein, das nur Mais frisst, wächst in Fett, nicht in Fleisch.

  1. Mais reicht nicht — Mais hat viel Energie, aber nur etwa 8,5 % Eiweiß. Eine Ration aus reinem Mais taugt nichts, auch wenn das Schwein sich daran satt frisst.
  2. Eiweiß nach Phase — In der Ration etwa 16 % Eiweiß von 25 bis 60 kg, dann 13 % bis zur Schlachtung. Am Tag etwa 1,2–2,2 kg, dann 2,3–3,2 kg Ration.
  3. Ständig Wasser — Ein Mastschwein trinkt 5–10 L Wasser am Tag. Wasser muss immer verfügbar sein.
  4. Schrittweise umstellen — Eine Futterumstellung dauert immer 5–7 Tage. Ersetz jeden Tag etwas von der alten Ration durch die neue.

Warum: Das Schwein hat einen einhöhligen Magen wie der Mensch und nutzt Fasern schlecht. Es braucht konzentriertes Futter mit genug Eiweiß, vor allem Lysin, von dem Mais sehr wenig hat.

  • Ein Mastschwein frisst von 25 kg bis zur Schlachtung etwa 300 kg Getreide und Mischung.
  • Ferkel bis 25 kg bekommen bis 6–8 Wochen Ferkelaufzuchtfutter oder Muttermilch.

2. Getreide vom eigenen Feld

Die Grundlage der Ration ist eigenes Getreide: Mais, Gerste, Weizen und Hafer.

  1. Getreide ist die Grundlage — Mais, Gerste, Weizen und Hafer machen etwa 50–70 % der Ration aus. Gekauft wird nur, was der Hof nicht selbst herstellen kann.
  2. Gerste fürs Fleisch — Gerste ist das beste Getreide für festen Speck und Fleisch, bis 40 % der Ration. Mais bis 60 %.
  3. Grober Schrot — Getreide wird grob geschrotet, etwa 2–3 mm. Ganzes Korn verdaut das Schwein schlecht, mehlfeiner Schrot verursacht Magengeschwüre. Schrote für 1–2 Wochen im Voraus, weil Schrot ranzig wird.
  4. Trocken, ohne Schimmel — Getreide wird auf etwa 13–14 % Feuchte getrocknet und trocken und luftig gelagert. Schimmliger Mais löst bei Sauen Verferkeln und kleine Würfe aus, bei Mastschweinen Leberschäden.

Warum: Getreide liefert Energie und macht etwa 50–70 % der Ration aus. Wie du es schrotest und lagerst, entscheidet, ob das Schwein es verdaut und ob es gesund ist.

  • Zu viel Mais gibt weichen, gelben Speck. Mais bis 60 % der Ration, Gerste bis 40 %.
  • Wenn du vergiftetes Getreide vermutest, frag den Tierarzt.

3. Eiweiß und Mineralfutter · Gesperrt

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4. Rüben und Molke · Gesperrt

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5. Was nie in den Trog kommt · Gesperrt

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6. Wie viel und wie füttern · Gesperrt

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7. Wachstum und Vorräte · Gesperrt

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