Interaktive Lektion

Schweinestall und Auslauf, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Platz, Maße und drei Bereiche des Stalls, Boden und Einstreu, Sommer und Winter, ein Zaun, den das Schwein nicht unterwühlt, und Biosicherheit.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Schweinestall und Auslauf. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Der Platz

Bevor du den ersten Stein setzt, geh über das Grundstück und entscheide, wo Stall, Auslauf und Mistplatz hinkommen.

  1. Trocken und gut entwässert — Der Stall nie in einer Senke oder am Bach. Der Platz muss trocken und gut entwässert sein.
  2. Öffnungen nach Süden — Geschützt vor Nordwind, Öffnungen nach Süden oder Südosten. Im Sommer Schatten von Bäumen oder einem Vordach.
  3. Weg vom Brunnen — Stall, Auslauf und Mistplatz mindestens etwa 30 m vom Brunnen entfernt und tiefer als er, nicht oberhalb.
  4. Mistplatz und Wald — Der Mistplatz ist dicht und überdacht, damit der Regen keine Jauche in den Boden und den Brunnen spült. Stall und Auslauf weg vom Wald und von Stellen, an die Wildschweine kommen.

Warum: Ein nasser Stall bedeutet kranke Klauen, Durchfall und Ammoniak. Ein Auslauf am Waldrand ist der erste Schritt zur Afrikanischen Schweinepest.

  • Ein alter Stall oder Koben lässt sich oft umbauen: Boden mit Gefälle, Fenster, feste Trennwand und Auslauf auf der Südseite. Das kostet etwa ein Drittel eines neuen Stalls.
  • Viele Gemeinden und das Baurecht schreiben Mindestabstände zu Häusern, Straße und Brunnen vor. Klär das vor dem Bau beim Bauamt.

2. Maße und drei Bereiche

Das Schwein ist sauber, wenn es Platz hat: Es sucht sich selbst ein trockenes Lager und kotet immer in dieselbe Ecke.

  1. Wie viel Platz — Ein Mastschwein braucht 1,5–2 m² Stall und 10–20 m² Auslauf, eine Sau mit Ferkeln eine Bucht von 6–8 m².
  2. Trockenes Lager — Der Liegeplatz ist die halbe Bucht: der wärmste, trockenste Teil, an der Wand ohne Fenster, mit Stroh.
  3. Trog und Tränke — Der Trog steht an der Außenseite der Trennwand, am Gang. Die Tränke kommt an die Kotecke, nicht an den Liegeplatz, weil das Schwein Wasser verschüttet.
  4. Kotecke — Am weitesten vom Liegeplatz, an der Auslauftür und der Rinne. Hier wird jeden Tag ausgemistet.

Warum: Ein guter Stall folgt dem nur: eine trockene, warme Liegeecke, ein Platz für Futter und Wasser und eine Kotecke, die sich leicht ausmisten lässt. Auf einem kleinen Hof liegt das Schwein mehr, bewegt sich und wühlt, also rechne mit mehr als den Mindestmaßen für Betriebe.

  • Trennwände sind etwa 1–1,2 m hoch, beim Eber 1,3–1,4 m, und unten stabil: Schweine springen nicht, aber sie schieben und heben mit dem Rüssel.
  • Die Ferkellampe hängt an einer Kette, nie am Kabel, mindestens etwa 50–70 cm über dem Stroh, mit Schutzkorb. Die Elektrik macht ein Elektriker.

3. Boden, Einstreu und Trog · Gesperrt

Wenn du das Modul Schweinestall und Auslauf kaufst, bekommst du das PDF zum Herunterladen und Ausdrucken und dauerhaften Zugang zu dieser interaktiven Lektion: alle 6 Kapitel, 24 Schritte.

4. Sommer und Winter · Gesperrt

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5. Zaun und Auslauf · Gesperrt

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6. Biosicherheit · Gesperrt

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