Interaktive Lektion

Miete und Erdgrube, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Vorrat ohne Keller — Miete für Kartoffeln, Kohl und Wurzelgemüse, Erdgrube, eingegrabenes Fass, Herausholen mitten im Winter und Sicherheit.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Miete und Erdgrube. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Miete, Grube oder Fass

Die Erde ist der älteste Kühlschrank: Eine Miete hält Kartoffeln den ganzen Winter auf 3–6 °C.

  1. Miete für große Mengen — Ein langer Hügel aus Stroh und Erde. Ein Meter Miete mit 1,2 m Breite und 0,8 m Höhe fasst etwa 250–300 kg Kartoffeln.
  2. Erdgrube — Für Möhren, Rote Bete, Sellerie und Wurzelpetersilie: etwa 20–100 kg, eine kleine Grube im Garten.
  3. Eingegrabenes Fass — Ein sauberes 200-L-Fass fasst etwa 50–70 kg Wurzelgemüse mit Sand, geschützt vor Mäusen.
  4. Beet unter Stroh — Pastinaken, Wurzelpetersilie, Möhren, Lauch und Meerrettich können unter 20–40 cm Stroh im Boden bleiben, wo sie gewachsen sind. Die Enden mit Pflöcken markieren.

Warum: Eine Miete kostet nichts außer Stroh und Arbeit und fasst eine Tonne Kartoffeln. Erdgrube und eingegrabenes Fass sind ihre kleinen Verwandten, für den Hausgarten und ein paar Dutzend Kilo Möhren und Rote Bete.

  • Kartoffeln für Winter und Frühjahr kommen in die Miete, für 3–4 Wochen in den Keller; die Miete öffnest du ein- bis zweimal im Monat.
  • Wird die Miete länger als 8–10 m, mach zwei kürzere: Sie lassen sich leichter abdecken und öffnen.

2. Platz und Boden

Wasser ist der größte Feind der Miete, deshalb wählst du zuerst den Platz.

  1. Trocken und erhöht — Eine leichte Erhebung oder ebener Boden, auf dem auch im März kein Wasser steht. Nie in einer Senke.
  2. Windschutz — An einer Mauer, Hecke oder einem Schuppen, auf der Nord- oder Ostseite.
  3. Nah am Haus — Du holst mitten im Winter, im Schnee: Der Weg zur Miete muss begehbar sein.
  4. Pflöcke und Graben — Gras mähen, die Miete mit Pflöcken markieren, Breite unten 1–1,5 m. Rundherum einen Graben von 20–30 cm Tiefe ausheben, mit Gefälle zu einer Seite.

Warum: Eine Miete in einer Senke oder ohne Graben läuft mit Schmelzwasser voll, und die Kartoffeln faulen. Auf der sonnigen Südseite erwärmt sich die Miete im März, und an Hecken und Steinhaufen leben Wühlmäuse.

  • Leg die Miete nicht auf den Platz vom Vorjahr: Fäulnisreste und Mäuse bleiben im Boden.
  • In feuchtem Lehmboden legst du die Miete auf der Oberfläche an, sogar leicht erhöht auf Kies oder Reisig mit Stroh darüber.

3. Kartoffelmiete · Gesperrt

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4. Wurzelgemüse und Kohl · Gesperrt

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5. Grube und Fass · Gesperrt

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6. Herausholen im Winter · Gesperrt

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7. Sicherheit in der Grube · Gesperrt

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