Futterlagerung, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: Lagere Getreide, Mischfutter und Heu ohne Schimmel, Nager und Brand: Kornfeuchte, Mykotoxine, Behälter, Heuboden und Inventur.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Futterlagerung. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Wo Futter verloren geht
Auf dem kleinen Hof geht Futter meist nicht auf dem Feld verloren, sondern im Kornspeicher, auf dem Heuboden und im Sack.
- Feuchte — Feuchte bringt Schimmel, Klumpen, Erwärmung und Keimen. Trockenes Getreide, trockener Boden, Paletten und Lüftung beugen vor.
- Säcke auf dem Boden — Säcke auf Beton an der Wand ziehen Feuchte und Mäuse an. Nichts steht auf Beton oder Erde.
- Nager — Mäuse und Ratten fressen und verschmutzen Futter und übertragen Leptospirose und Salmonellen. Eine Ratte nagt sich in einer Nacht durch Sack und dünnen Kunststoff.
- Vögel — Vögel stehlen und verschmutzen Mischfutter aus der offenen Tonne. Geschlossene Türen, Netze an den Fenstern und Deckel halten sie draußen.
Warum: Verdorbenes Futter zahlst du doppelt: einmal beim Kauf, ein zweites Mal, wenn du es wegwirfst oder es dem Tier schadet. Am schlimmsten ist, was man nicht sieht: Mykotoxine aus schimmeligem Getreide und Heu.
- Wärme beschleunigt Insekten, und Fette werden ranzig: Das Lager soll kühl sein, im Schatten, auf der Nordseite.
- Schrot und Mischfutter halten 3–4 Wochen, ganzes trockenes Getreide monatelang.
2. Kornfeuchte
Schimmelpilze und Insekten können in trockenem Getreide nicht arbeiten, deshalb ist die Feuchte die wichtigste Zahl im Lager.
- Feuchtemesser — Getreide fürs Lager: bis 13–14 % Feuchte. Miss mit dem Feuchtemesser, bevor du es einlagerst.
- Salzprobe — Eine Handvoll Getreide mit etwas Salz in ein trockenes Glas, verschließen und schütteln. Klebt das Salz nach 15–30 Minuten am Glas, ist das Getreide zu feucht.
- Korn in der Hand — Trockener Weizen knackt zwischen den Zähnen und lässt sich nicht zerdrücken. Trockener Mais ist hart und klappert in der Hand.
- Heu — Heu in Kleinballen: bis etwa 15 % Feuchte beim Pressen. Eine Handvoll Heu macht die Hand nicht feucht, und die Stängel brechen.
Warum: Weizen, Gerste, Hafer, Mais und Erbsen sind bis 13–14 % Feuchte sicher. Schrot und Mischfutter nehmen schneller Feuchte auf, also halte sie verschlossen und lagere sie nur kurz.
- Einen Feuchtemesser kannst du dir beim Landhandel, bei der Genossenschaft oder beim Nachbarn leihen, und Mühlen und Erfassungsstellen messen oft kostenlos oder gegen eine kleine Gebühr.
- Die Salzprobe ist eine grobe Probe, keine Messung.
3. Schimmel und Mykotoxine · Gesperrt
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4. Behälter und Paletten · Gesperrt
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5. Heu ohne Brand · Gesperrt
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6. Nager und Inventur · Gesperrt
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