Interaktive Lektion

Futterrüben und Kürbisse, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Anbau von Runkelrüben, Möhren, Stoppelrüben, Futterkohl und Kürbissen, Lagerung in der Miete und sicheres Füttern im Winter.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (9 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Futterrüben und Kürbisse. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Warum Rüben und Kürbisse

Saftfutter ersetzt kein Heu, aber neben dem Heu bringt es viel.

  1. Saftfutter zum Heu — Rüben und Kürbisse haben 85–90 % Wasser. Mit Heu frisst das Tier mehr und säuft besser, und 100–300 m² am Haus bringen Tonnen an Futter.
  2. Runkelrübe zuerst — Die Rübe ist das sicherste und ertragreichste Saftfutter für unser Klima. Sie hält in der Miete oder im Keller bis April.
  3. Möhren, Kohl, Kürbis — Möhren sind am besten für Pferde, Kaninchen und Jungtiere. Kohl wird bis zum Schnee geerntet, und Kürbisse halten trocken 2–4 Monate.
  4. Topinambur am Rand — Topinambur bleibt über den Winter im Boden, und Schweine wühlen ihn selbst heraus. Er ist sehr hartnäckig, darum pflanz ihn am Rand des Hofes, nicht in den Garten.

Warum: Rüben und Kürbisse haben viel Wasser, Zucker und Energie, aber wenig Faser und Eiweiß. Neben dem Heu steigern sie im Winter die Milch, ersetzen einen Teil des Getreides und liefern Vitamine, wenn es kein Gras gibt. Eine kleine Fläche am Haus bringt Tonnen an Futter.

  • Die Ertragszahlen sind Richtwerte und hängen von Boden, Wasser und Düngung ab.
  • Säe im ersten Jahr weniger und schreib den echten Ertrag auf.

2. Runkelrübe

Die Rübe mag tiefen, fruchtbaren Boden und Mist.

  1. Boden im Herbst — Bearbeite den Acker im Herbst tief und bring 2–3 kg/m² gut verrotteten Mist ein.
  2. Saat im April — Säe, wenn der Boden 6–8 °C hat, 2–3 cm tief, in Reihen mit 45–50 cm Abstand.
  3. Vereinzeln und hacken — Wenn die Pflanzen 4–6 Blätter haben, lass eine Pflanze je 20–25 cm stehen. Hacke 2–3 Mal, bis sich die Reihen im Juli schließen.
  4. Roden im Oktober — Roden mit der Hand oder der Gabel an einem trockenen Tag, vor Frösten unter -2 °C. Schüttle die Erde ab.
  5. Blatt vorsichtig abschneiden — Schneide das Blatt 2–3 cm über dem Kopf ab, nicht in den Kopf, damit die Rübe nicht fault. Vor der Lagerung nicht waschen. Frisches Blatt gibst du angewelkt und in kleiner Menge.

Warum: Die Rübe verträgt leicht sauren bis neutralen Boden, pH 6–7,5. Für eine Kuh rechnest du neben dem Heu etwa 1,5–2 Tonnen Rüben für den Winter, das sind 250–350 m². Für 4–6 Ziegen reichen 100 m².

  • Zum Roden von Hand wählst du Sorten, die den größten Teil der Wurzel über der Erde tragen.
  • Beschädigte und angefressene Rüben verfütterst du zuerst.

3. Möhren, Stoppelrüben und Futterkohl · Gesperrt

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4. Kürbisse · Gesperrt

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5. Rübenmiete · Gesperrt

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6. Sicher füttern · Gesperrt

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