Interaktive Lektion

Enten und Gänse: der Plan, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Enten oder Gänse, welche Rassen, wie viele Tiere, Erpel und Ganter, gesunde Tiere kaufen und was vor dem ersten Tier bereitstehen muss.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Enten und Gänse: Rassen und Planung. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Was du vom Wassergeflügel willst

Entscheide zuerst, was du brauchst. Davon hängen Art, Rasse, Stall und Futtermenge ab.

  1. Schnecken im Garten — Indische Laufenten fressen Nacktschnecken, Larven und Insekten. Du lässt sie außerhalb der Jungpflanzenzeit in den Garten.
  2. Eier für den Haushalt — Leichte Legeenten sind Laufenten und Khaki Campbell. Eine Legeente bringt etwa 180 Eier im Jahr. Enten legen früh am Morgen, also lass sie bis 9 Uhr eingesperrt.
  3. Wasser zum Eintauchen — Sie brauchen Wasser, in das sie den ganzen Kopf tauchen können. Ein Teich ist keine Pflicht, ein Badegefäß schon.
  4. Gänse für die Weide — Gänse leben fast nur von Gras: 300–500 m² Weide je erwachsener Gans für die Saison. Sie sind 5–7 Monate auf der Weide, geschlachtet wird um Martini.

Warum: Enten sind für Eier, Schnecken und schnelles Fleisch. Gänse sind für Weide, Fleisch, Fett, Federn und als Hofwächter. Aber Wassergeflügel ist kein „Huhn, das schwimmt“: Es braucht Wasser, in das es den ganzen Kopf tauchen kann, und einen Platz, der Matsch verträgt.

  • Wenn du zum ersten Mal anfängst, beginne mit drei bis fünf Legeenten oder mit drei bis vier Gänseküken für die Herbstschlachtung.
  • Eine Zuchtgruppe mit Ganter kommt im zweiten Jahr, wenn dich eine Saison Wasser, Matsch, Weide und Zäune gelehrt hat.

2. Entenrassen

Hausenten stammen von der Stockente ab, die Warzenente ist eine eigene Art aus Südamerika.

  1. Indische Laufente — Aufrecht, läuft und rennt, fliegt nicht. Wiegt 1,6–2,3 kg, legt etwa 150–250 Eier im Jahr, brütet kaum.
  2. Khaki Campbell — Ruhig und eine sehr gute Legerin: 2–2,5 kg, etwa 200–280 Eier im Jahr. Brütet kaum.
  3. Pekingente und Mularde — Die Pekingente ist weiß und wächst schnell, Masthybriden in 7–8 Wochen. Die Mularde ist eine Kreuzung für Fleisch und unfruchtbar.
  4. Warzenente — Still, fliegt und ist eine ausgezeichnete Glucke: brütet 35 Tage. Der Erpel zischt statt zu quaken. Den Enten stutzt du die Federn eines Flügels.

Warum: Leichte Legeente, Mastente und Warzenente als Glucke machen drei verschiedene Arbeiten. Hybriden wachsen schnell, sind aber nicht zur Zucht geeignet. Für Eier und eigene Nachzucht suchst du reine Rassen oder Landenten von Züchtern.

  • Viele Halter behalten zwei bis drei Warzenenten nur als Glucken; man kann ihnen auch Eier gewöhnlicher Enten unterlegen.
  • Der Warzenerpel paart sich mit gewöhnlichen Enten, und die Jungen sind unfruchtbare Mularden.

3. Gänserassen · Gesperrt

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4. Wie viele Tiere und wer ist das Männchen · Gesperrt

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5. Gesunde Tiere kaufen · Gesperrt

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6. Bereit vor dem ersten Tier · Gesperrt

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