Interaktive Lektion

Honig, Wachs und Propolis, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: wann der Honig reif ist, wie viel du den Bienen lässt, Bienenflucht ohne Rauch, der Weg in den Schleuderraum, Wachs, Propolis, Pollen und Wabenlagerung.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Honig, Wachs und Propolis. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wann der Honig reif ist

Die Bienen verarbeiten den Nektar, bis höchstens 18–20 % Wasser übrig sind, und verdeckeln die Zelle dann mit Wachs.

  1. Zwei Drittel verdeckelt — Nimm nur Waben, auf denen mindestens zwei Drittel der Zellen mit Wachs verdeckelt sind.
  2. Stoßprobe — Halte die Wabe waagerecht über die offene Beute und stoß sie kräftig ab. Tropft Nektar aus den offenen Zellen, ist der Honig nicht reif.
  3. Refraktometer — Falls du eins hast: Bis 18 % Wasser ist sehr gut, 20 % ist die gesetzliche Grenze in der EU und der Schweiz. Das Glas des Deutschen Imkerbunds verlangt höchstens 18 %.
  4. Nicht nach Regen — Ernte nicht direkt nach Regen und nicht, solange die Tracht stark honigt. Warte 2–3 Tage, bis die Bienen den Nektar verarbeitet haben.

Warum: Unreifer Honig gärt: Er schäumt, wird sauer und riecht nach Hefe. Man kann ihn weder verkaufen noch lange lagern. Lass die Waben lieber noch eine Woche bei den Bienen.

  • Die Randwaben werden zuletzt verdeckelt.
  • Honig im Haus „nachzutrocknen“ ist schwierig und nichts für Anfänger.

2. Wie viel du den Bienen lässt

Honig ist kein Überschuss: Er ist das Winterfutter der Bienen.

  1. Der Honigraum gehört dir — Honig nimmst du nur aus dem Honigraum über dem Absperrgitter. Der Brutraum bleibt den Bienen, voll mit Honig und Pollen.
  2. Der Brutraum bleibt voll — Im Brutraum bleiben immer mindestens 2–3 Honigwaben und Pollen neben der Brut.
  3. Wintervorrat — Nach der letzten Ernte im Juli muss das Volk allein oder mit Fütterung auf 15–20 kg Wintervorrat kommen.
  4. Waldhonig nicht für den Winter — Dunkler Honigtauhonig von Tanne, Fichte und Eiche verursacht bei Bienen Ruhr. Diesen Honig nimmst du und lässt den Bienen Blütenhonig oder fütterst mit Sirup auf.

Warum: Die Regel ist einfach: Der Honigraum gehört dir, der Brutraum den Bienen. In einem schlechten Jahr nimmst du nichts.

  • Rapshonig kristallisiert schnell in der Wabe; auch er ist kein gutes Winterfutter für die Bienen.
  • Gib den Bienen nie gekauften Honig (Amerikanische Faulbrut).

3. Bienenflucht · Gesperrt

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4. Von der Beute ins Glas · Gesperrt

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5. Wachs · Gesperrt

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6. Propolis und Pollen · Gesperrt

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7. Waben lagern · Gesperrt

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