Interaktive Lektion

Die Jahreskontrolle der Speisekammer, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: die Bilanz der Speisekammer im Juni und Dezember, vier Zahlen je Vorrat, was du selbst machst und was du kaufst, Einkaufsplan und Reserve für ein schlechtes Jahr.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Jahreskontrolle und Einkaufsplan. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wann und wie

Abgerechnet wurde früher um Nikolaus oder Neujahr, wenn die Hausschlachtung vorbei und die Kammer voll war.

  1. Sommerkontrolle im Juni — Im Juni, vor dem neuen Einmachen, schaust du Gläser, den geleerten Keller, den Gärtopf, Winterkäse und Getrocknetes an. Die Wintervorräte sind zu Ende, die neue Saison hat noch nicht begonnen.
  2. Jahreskontrolle im Dezember — Im Dezember schaust du aufs ganze Jahr: Fleisch, Eier, Honig, Einkauf, Kosten und Arbeit. Die Schlachtung ist vorbei, die Speisekammer voll, und es ist Zeit für den Plan.
  3. Erntekontrolle — Korn, Mehl und Saatgut prüfst du im Juni oder Juli, vor der Ernte. Dann weißt du, wie viel du kaufen oder säen musst.
  4. Das erste Jahr — Setz dich mit dem Eingangsbuch, der Monatsinventur und der Liste für Weggeworfenes hin. Wo du es nicht weißt, schreib „Schätzung“. Das zweite Jahr stimmt schon zur Hälfte.

Warum: Heute hast du mehr Vorräte und mehr Einkäufe, deshalb ist das Papier nötiger denn je. Aus der Inventur machst du die Bilanz, aus der Bilanz den Plan fürs nächste Jahr.

  • Eine Kontrolle im Oktober ist zu spät: Das neue Eingemachte ist schon gemacht.
  • Erst wenn die Zahlen eingetragen sind, sprichst du über Entscheidungen.

2. Vier Zahlen je Vorrat

Für jeden Vorrat trägst du vier Zahlen ein: Plan, gemacht, übrig und weggeworfen.

  1. Plan und gemacht — Beispiel: Ajvar. Der Plan vom Januar waren 33 Gläser, ins Eingangsbuch kamen 28 Gläser.
  2. Übrig und weggeworfen — Beim Bestand im Juni waren 2 Gläser übrig. Ein Glas wurde wegen des Deckels weggeworfen.
  3. Gegessen — Gegessen = gemacht − übrig − weggeworfen: 28 − 2 − 1 = 25 Gläser. Auf 30 Wochen sind das 0,8 Gläser pro Woche, also ist der Plan fürs nächste Jahr grob 27 Gläser, nicht 33.
  4. Weggeworfen in Prozent — Weggeworfen ÷ gemacht × 100. Beim Ajvar 1 ÷ 28 = 4 %, in Ordnung. Über 10–15 % suchst du die Ursache.

Warum: Aus diesen vier Zahlen bekommst du, wie viel die Familie wirklich gegessen hat. So nähert sich der Plan jedes Jahr der Wirklichkeit.

  • Der Plan stammt aus dem Vorratsplan vom Januar, gemacht aus dem Eingangsbuch, weggeworfen aus der Liste für Weggeworfenes.
  • Dieselbe Rechnung macht der Differenzrechner im PDF: Du trägst drei Zahlen ein, und er gibt dir gegessen.

3. Was die Zahlen bedeuten · Gesperrt

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4. Was selbst machen, was kaufen · Gesperrt

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5. Einkaufsplan nach Monaten · Gesperrt

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6. Reserve für ein schlechtes Jahr · Gesperrt

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7. Familienbesprechung · Gesperrt

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