Interaktive Lektion

Pita-Teigblätter, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Mehl, das sich ziehen lässt, Teig und Ruhe, Ausziehen auf dem Tisch, Pita in Rollen, Teigblätter mit dem Nudelholz, Füllung und sicheres Backen.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Pita-Teigblätter und Strudelteig. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Mehl für den Teig

Ausgezogenen Teig hält nur der Kleber zusammen: ein Netz, das sich dehnt und nicht reißt.

  1. Kräftiges Weißmehl — Type 550 (AT W700, CH Zopfmehl) hat viel Kleber und lässt sich sehr gut ziehen. Es braucht etwas mehr Ruhe.
  2. Weiches Mehl Type 405 — Type 405 (AT W480 glatt, CH Weissmehl) reißt leichter und ist eher für Kuchen. Für Teigblätter höchstens zur Hälfte, mit Type 550 gemischt.
  3. Vollkorn und dunkleres Mehl — Vollkornmehl lässt sich nicht dünn ziehen, es ist für dickere Blätter mit dem Nudelholz. Type 812–1050 (CH Halbweissmehl) nur bis 20–30 %, mit Weißmehl gemischt.
  4. Probe an der Kugel — Eigenes Mehl aus der Steinmühle durch das feinste Sieb sieben. Neues Mehl an einer Kugel von 250 g testen: Dehnt es sich über den halben Tisch wie Gummi, ist es gut.

Warum: Das Mehl braucht genug Eiweiß, und Kleie darf das Netz nicht zerschneiden. Darum hält kräftiges Weißmehl ein dünnes Blatt, Vollkornmehl reißt.

  • Viele Haushalte backen Brot aus eigenem Mehl und kaufen für Pita Weißmehl. Das ist keine Schande, sondern ein guter Plan.
  • Dinkel Type 630 geht, mit Vorsicht: Der Kleber ist schwächer, also kürzere Ruhe und sanfter ziehen.

2. Teig und Ruhe

Hinter dem Teig „aus der Hand“ stehen klare Maße: Wasser, Kneten und Ruhe.

  1. Zutaten abwiegen — Für ein Blech ∅ 40 cm: 500 g Weißmehl Type 550, 300–320 g lauwarmes Wasser von 30–35 °C, 9 g Salz und 15 g Öl. Essig, 5 g, ist freiwillig.
  2. Glatt kneten — Mehl und Salz in die Schüssel, in die Mitte Wasser, Öl und Essig. 10–15 min kneten, bis der Teig seidig ist und eine Fingerdelle langsam zurückgeht.
  3. Zwei Kugeln — Den Teig in 2 Kugeln von etwa 410 g teilen. Reichlich mit Öl bestreichen und auf einen Teller legen.
  4. Ruhe unter Öl — Abdecken und 30–60 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen, höchstens 2 h. Im Sommer, bei 28–30 °C, im Kühlschrank ruhen lassen und eine halbe Stunde vor dem Ausziehen herausnehmen.

Warum: Zu kurz gekneteter Teig reißt beim Ausziehen. In der Ruhe entspannt sich der Kleber, und der Teig dehnt sich ohne Widerstand: Ausgeruhter Teig lässt sich ziehen, nicht ausgeruhter reißt.

  • Wenn du gerade anfängst, wieg alles ab und schreib es ins Protokoll. Nach zehn Pitas kannst du es auch „aus der Hand“.
  • Wasser nach und nach zugeben: Ist der Teig fest, löffelweise nachgießen.

3. Ausziehen auf dem Tisch · Gesperrt

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4. Pita in Rollen · Gesperrt

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5. Teigblätter mit dem Nudelholz und auf Vorrat · Gesperrt

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6. Füllung und Mengen · Gesperrt

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7. Backen und Aufbewahren · Gesperrt

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