Halmgetreide, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: Weizen, Roggen, Gerste und Hafer, von der Wahl des Getreides über Bodenvorbereitung und Saat und die Pflege ohne Herbizide bis zu gefährlichen Körnern und zur Reife.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Weizen, Roggen, Gerste und Hafer. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Welches Getreide wofür
Entscheide zuerst, was du brauchst: Brot fürs Haus oder Korn für die Tiere.
- Winter oder Sommer — Winterweizen, Dinkel und Roggen werden Ende September bis Oktober gesät. Sommergerste und Hafer so früh wie möglich im März.
- Weizen und Dinkel — Weizen will bessere, tiefgründige Böden, pH 6–7,5. Dinkel verträgt magere und kühlere Böden, aber das Korn muss entspelzt werden.
- Roggen, Gerste, Hafer — Roggen mag saure und arme Böden und verträgt Frost. Gerste mag keinen sauren Boden, Hafer verträgt es sauer und feucht.
- Eins fürs Brot, eins fürs Vieh — Wähl auf einem kleinen Acker eine Brot- und eine Futterkultur. Zwei Kulturen führst du leichter durch Fruchtfolge und Drusch als fünf.
Warum: Wintergetreide wird im Herbst gesät und muss überwintern, um Ähren zu bilden. Es bringt höhere und sicherere Erträge, weil es die Winterfeuchte besser nutzt. Sommergetreide wird im Frühjahr gesät.
- Von 1.000 m² bekommst du Brot für drei Menschen oder Korn für ein gutes Dutzend Hühner.
- Dinkel, Roggen, Gerste und Hafer sind nicht glutenfrei. Menschen mit Zöliakie dürfen solches Brot nicht ohne ärztlichen Rat essen.
2. Fruchtfolge und Boden
Getreide trägt am besten nach einer Kultur, die sauberen, nährstoffreichen Boden hinterlassen hat.
- Die beste Vorfrucht — Mit Mist gedüngte Kartoffeln, Bohnen, Ackerbohnen, Erbsen oder Klee. Hülsenfrüchte hinterlassen Stickstoff.
- Nicht nach Mais — Mais wird spät geerntet, und seine Reste tragen Ährenfusarium. Getreide nach Getreide bringt Fußkrankheiten und Ungräser.
- Rechtzeitig umgraben — Pflügen oder Umgraben 2–4 Wochen vor der Saat, 15–20 cm tief. Bei Trockenheit walzen oder festtreten.
- Krümelige Schicht — Unmittelbar vor der Saat: Fräse, Grubber oder Rechen, 5–8 cm. Oberfläche eben, keine Kluten größer als eine Walnuss und kein Unkraut.
Warum: Die Vorfrucht soll den Acker früh räumen und unkrautfrei hinterlassen. Getreide will unten abgesetzten Boden und oben eine krümelige Schicht. Lockere, frisch umgegrabene Erde setzt sich über den Winter und zerreißt die Wurzeln.
- Liegt der pH unter 5,5, kalkst du ein Jahr vorher. Roggen und Hafer vertragen sauren Boden.
- Auf leichten Böden und nach Kartoffeln reicht oft, die Oberfläche mit dem Rechen einzuebnen, ganz ohne Pflug.
3. Saattermin und Saatstärke · Gesperrt
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4. Die Saat · Gesperrt
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5. Nährstoffe und Pflege · Gesperrt
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6. Gefährliche Körner · Gesperrt
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7. Reife und Saatgut · Gesperrt
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