Kalte Speisekammer, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: eine Speisekammer auf der Nordseite — Platz und Schatten, Dämmung zum Haus, Nachtlüftung, kalter Schrank, Kiste auf dem Balkon und Regale.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Kalte Speisekammer. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Wie kalt
Die Speisekammer hat keine eigene Kältequelle: Sie ist so kalt wie die Luft, die du hineinlässt.
- Die alte Speis im Norden — Neben der Küche, auf der Nordseite, mit einem kleinen vergitterten Fenster, Stein- oder Lehmboden und dicker Wand.
- Im Winter ein Kühlschrank — Eine gute Speisekammer hat von Dezember bis Februar etwa 0–6 °C. Dann arbeitet sie wie ein zweiter Kühlschrank, aber achte auf Frost.
- Im Sommer kein Kühlschrank — Im Juli hat dieselbe Speisekammer 15–19 °C. Dann ist sie ein kühler Ort für Gemüse, reifenden Käse und Eingemachtes.
- Erst messen — Stell ein Min/Max-Thermometer in die Speisekammer, in Höhe der Lebensmittel. Miss deine Speisekammer übers Jahr und plane erst dann die Arbeiten.
Warum: Die Speisekammer folgt der Außenluft, mit etwas Verspätung und abgeschwächt. Ein Steinhaus mit dicken Mauern und Lehmboden liegt näher an den unteren Zahlen, ein abgetrennter Winkel in einem Neubau mit Zentralheizung näher an den oberen.
- Die Zahlen sind Richtwerte für mittlere Lagen in Deutschland, Österreich und im Schweizer Mittelland. In milden Lagen am Rhein liegt der Winter höher, im Bergland und in den Alpen tiefer.
- Vor allen Arbeiten im ersten Winter und im ersten Sommer nur messen.
2. Platz und Schatten
Die beste Speisekammer hat möglichst viel Erde und Norden und möglichst wenig Sonne und Haus.
- Norden und Erde — Ein Raum im Souterrain, teilweise im Erdreich, ist sehr gut: Die Erde kühlt, und Sonne gibt es wenig. Eine Kammer neben der Küche im Norden ist gut, wenn die Wand zur Küche gedämmt ist.
- Wein an der Pergola — Im Sommer gibt er Schatten, im Winter ohne Laub lässt er die Sonne ins Haus. Dasselbe leisten Glyzinie, Hopfen und Kürbis am Draht.
- Ein Laubbaum — Walnuss, Linde oder Maulbeere im Süden und Westen des Hauses, 5–8 m von der Wand, beschattet Dach und Wand am Nachmittag.
- Kalk und Vordach — Weißer Kalk auf der Außenwand nimmt viel weniger Sonne auf und reinigt und desinfiziert die Wand zugleich. Ein Vordach über Fenster und Öffnungen hält Sonne und Regen ab.
Warum: Sonne auf Wand und Dach ist die größte Wärmequelle der Speisekammer im Sommer. Eine Wand in der Julisonne hat 40–50 °C und heizt den Raum tagelang auf.
- Meide Süd- und Westwände, einen Dachboden, der sich im Sommer aufheizt, und Räume neben der Garage mit Treibstoff.
- Eine Außenwand im Mehrfamilienhaus zu durchbrechen braucht die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (in CH der Stockwerkeigentümer) und der Hausverwaltung: vor den Arbeiten klären.
3. Dämmung zum Haus · Gesperrt
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4. Lüftung · Gesperrt
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5. Schrank und Kiste · Gesperrt
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6. Regale und Ordnung · Gesperrt
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7. Jahreszeiten und Sicherheit · Gesperrt
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