Interaktive Lektion

Obst trocknen, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Ladungen in der Erntezeit planen, den Dörrer befüllen, Zwetschgen, Äpfel und Birnen, Aprikosen, Beeren, Quitten und Schalen, Zucker oder Schimmel und das fertige Obst sortieren.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Obst trocknen. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Ladungsplan in der Erntezeit

Der Dörrer ist der Engpass: Der Garten bringt mehr, als in eine Ladung passt.

  1. Menge je Ladung — Die Menge je Ladung ist die Zahl der Horden × kg je Horde. Auf eine Horde von 50 × 100 cm passen 2–3 kg Obst, auf 10 Horden 20–30 kg.
  2. Für die Ladung pflücken — Pflück so viel, wie in die nächste Ladung geht. Die Zahl der Ladungen ist das gesamte Obst geteilt durch die Menge je Ladung.
  3. Früchte sortieren — Sortiere nach Reife und Größe. Was vom Ast gefallen ist und am Boden lag, kommt in Mus oder Saft, nicht auf die Horde.
  4. Warten im Schatten — Reifes Obst wartet höchstens 1–2 Tage auf den Dörrer, im Schatten, in Steigen, nicht in Säcken oder Eimern. Feigen und Sauerkirschen kommen am selben Tag dran.

Warum: Ein Garten mit zehn Zwetschgenbäumen kann 200–300 kg bringen, ein Dörrer mit 10 Horden trocknet etwa 25 kg je Ladung. Das sind zehn Ladungen, und jede dauert ein bis zwei Tage. Wer nicht plant, lässt Obst warten und verderben.

  • Äpfel, Winterbirnen und Quitten warten wochenlang im Keller. Gib den Dörrer im August und September zuerst den Zwetschgen, Aprikosen und Sommerbirnen.
  • Ist die Ernte groß, trockne nicht alles. Verarbeite den Rest zu Mus, Powidl, Kompott oder Saft.

2. Den Dörrer befüllen

Eine gute Ladung beginnt am Tisch, vor dem Dörrer.

  1. Eine Art, eine Dicke — In eine Ladung kommt ein Obst, gleich vorbereitet. Zwetschgenhälften und ganze Zwetschgen gehören nicht zusammen.
  2. Große nach unten — Große und kleine Früchte auf getrennte Horden. Die großen kommen nach unten, wo es wärmer ist.
  3. Eine Lage — Die Stücke berühren sich nicht: auf 1 m² kommen 4–6 kg. Hälften mit der Schale nach unten, und unter die unterste Horde Backpapier oder ein flaches Blech, damit kein Saft aufs Schild tropft.
  4. Thermometer und Umsetzen — Ein Thermometer auf der unteren, eines auf der oberen Horde. Alle 2–4 Stunden untere Horden nach oben, obere nach unten, und dreh sie vorne nach hinten.

Warum: Was falsch aufgelegt ist, macht auch der beste Dörrer nicht wieder gut. In einem Dörrer mit senkrechtem Luftstrom kann der Unterschied zwischen unterer und oberer Horde 10–15 °C betragen.

  • Trockne Obst nicht in derselben Ladung mit Zwiebeln, Knoblauch, Paprika oder Pilzen. Quitten und Zitrusschalen riechen stark und kommen besser allein.
  • Sind die unteren Horden fertig und die oberen nicht, nimm die fertigen heraus und schieb die übrigen nach unten: Der Dörrer wird nicht wegen einer Horde abgeschaltet.

3. Zwetschgen: vom Baum auf die Horde · Gesperrt

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4. Äpfel und Birnen · Gesperrt

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5. Aprikosen, Beeren, Quitten und Schalen · Gesperrt

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6. Ende der Ladung und Sortieren · Gesperrt

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