Pilze auf Holzstämmen, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: vom Winterholzschlag zur Ernte — Holz auswählen, Stämme bohren und beimpfen, Wachs, Durchwachsen, Tauchbad und Austernpilze auf Baumstümpfen.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Shiitake und Austernpilze auf Holzstämmen. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Holz und Holzschlag
Ein Stamm, so dick wie ein Arm und einen Meter lang, trägt fünf Jahre lang Shiitake.
- Das richtige Holz — Für Shiitake Eiche (Trauben-, Stiel-, Zerreiche), Hainbuche oder Buche. Für Austernpilze Pappel, Weide, Erle, Linde oder Buche.
- Stärke und Länge — Durchmesser 8–20 cm, ideal 10–15 cm, Länge etwa 1 m. Gerade Stücke mit ganzer Rinde; Astgabeln bleiben fürs Brennholz.
- Schlagen in der Saftruhe — Vom Laubfall bis zum Austrieb, etwa Dezember–März. Achte darauf, dass beim Fällen und Rücken die Rinde nicht abschürft.
- Ruhe 2–4 Wochen — Die Stämme liegen im Schatten, vom Boden abgehoben. Beimpfe innerhalb von 2–6 Wochen nach dem Schlagen, am besten nach 2–4.
Warum: Shiitake wächst auf hartem Laubholz, am besten auf Eiche, dann auf Hainbuche und Buche. Das Holz wird in der Saftruhe geschlagen: Dann enthält es am meisten Zucker und Stärke, und die Rinde sitzt fest.
- Walnuss, Nadelholz und Robinie gehen nicht: Sie enthalten Stoffe, die Pilze hemmen, und Robinie ist zu hart.
- Holzschlag und Motorsäge sind gefährliche Arbeit: Helm mit Visier, Schnittschutzhose und -stiefel, nie allein im Wald.
2. Bohren
Zwei Personen beimpfen 20 Stämme an einem halben Tag: eine bohrt, die andere füllt.
- Stamm auf den Bock — Halte den Stamm beim Bohren nicht mit Hand oder Fuß fest. Leg ihn auf einen Bock oder zwischen zwei Pflöcke; Schutzbrille, Handschuhe, Haare zusammengebunden.
- Löcher in Rauten — In der Reihe 15–20 cm zwischen den Löchern, die Reihen 5–8 cm voneinander, die Nachbarreihe um einen halben Abstand versetzt.
- Wie viele Löcher — Etwa Durchmesser in cm × 4 pro Meter: Ein Stamm mit 12 cm hat etwa 48 Löcher. Das erste und letzte Loch liegen 5–8 cm vom Ende.
- Tiefe — Für Dübel etwas länger als der Dübel (meist 30–40 mm), für Sägemehlbrut 25–30 mm. Der Tiefenanschlag ist ein Stück Schlauch oder Klebeband am Bohrer.
Warum: Das Rautenmuster gibt dem Myzel einen gleichmäßigen Weg durch das ganze Holz. Arbeite im Schatten, nicht in Sonne und Wind, damit die Löcher nicht austrocknen.
- Für 10–20 Stämme reicht ein gewöhnlicher Akkuschrauber mit Bohrfunktion.
- Bohrer passend zur Brut: für Dübel meist 8–9 mm, für Sägemehlbrut 12 mm.
3. Füllen und Wachs · Gesperrt
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4. Durchwachsen · Gesperrt
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5. Tauchbad und Ernte · Gesperrt
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6. Austernpilze auf Baumstümpfen · Gesperrt
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