Vorratsplanung fürs Jahr, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: die Familie in Erwachsenenäquivalenten, Jahresrichtwerte, Wintervorräte je Lebensmittel und ein Vorratsplan auf einer Seite.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Vorratsplanung. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Die Speisekammer als ein System
Die Speisekammer ist nicht ein Raum, sondern alles, was das Haus aufbewahrt, um zu essen, wenn Garten, Obstwiese und Stall nichts geben.
- Eine Rechnung — Wie viele sind wir, wie viel essen wir, und wie viel davon muss im Haus sein, wenn der erste Schnee fällt. Das ist der ganze Plan.
- Gemüse, Obst: 30 Wochen — In mittleren Lagen kommen Gemüse, Kartoffeln und Obst grob 30 Wochen aus dem Vorrat, von November bis Mai.
- Milchprodukte: 18 Wochen — Ziegen und Schafe stehen grob von November bis März trocken. Dann isst du Käse, Butter und Kajmak, die du im Frühjahr und Sommer eingelagert hast.
- Getreide: 12 Monate — Getreide und Mehl planst du von Ernte zu Ernte, nicht bis Neujahr, mit 10–20 % Reserve.
Warum: Werden die Pläne für Eingemachtes, Keller, Fleisch und Getreide getrennt gemacht, stehen im Haus sechzig Gläser Turšija, aber im April gibt es kein Kilo Mehl. Dieses Modul beantwortet nur eine Frage: wie viel.
- Die Speisekammer hat mindestens vier Orte: Keller, trockene Kammer, kalte Kammer und Gefriertruhe.
- Rezepte und Verfahren bleiben in ihren Modulen; der Vorratsplan enthält nur die Zahlen und den Hinweis, wo was zu finden ist.
2. Wie du die Familie zählst
Ein vierjähriges Kind isst nicht so viel wie ein Vater, der den ganzen Tag umgräbt.
- Erwachsene: 1,0 — Erwachsene und Kinder ab 15 Jahren zählen als 1,0 EÄ.
- Kinder nach Alter — Ein Kind von 7 bis 14 Jahren ist 0,7 EÄ, ein Kind bis 6 Jahre 0,4 EÄ.
- Beispiel: 3,1 EÄ — Zwei Erwachsene, ein Kind von 10 und ein Kind von 4 Jahren: 1,0 + 1,0 + 0,7 + 0,4 = 3,1 EÄ. Dieses Beispiel zieht sich durch die ganze Reihe.
- Dazu und ab — Schwere körperliche Arbeit, Jugendliche im Wachstum und stillende Mütter: +0,1–0,3 je Person. Ältere und kleine Esser: −0,1–0,2. Für regelmäßige Gäste rechnest du grob 0,2–0,5 EÄ dazu.
Warum: Deshalb zählst du die Familie in Erwachsenenäquivalenten (EÄ), nicht nach Köpfen. Rechnest du zwei kleine Kinder als zwei Erwachsene, wird der Plan zu groß.
- Lebensmittel zum Verkaufen, Verschenken und Tauschen gehören nicht in die EÄ. Plane sie als eigenen Posten.
- Schreib einen Monat lang auf, was die Familie wirklich isst, und nimm es mal 12. Diese Zahl ist besser als jeder Richtwert.
3. Jahresrichtwerte je EÄ · Gesperrt
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4. Gemüse und Obst für den Winter · Gesperrt
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5. Milch, Eier, Fleisch und Getreide · Gesperrt
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6. Der Plan auf einer Seite · Gesperrt
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