Interaktive Lektion

Kartoffeln und Wurzelgemüse, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: Kartoffeln vom Acker in den Keller, Wundheilung, süße und gekeimte Kartoffeln, Möhren und Rote Bete im Sand, Kontrolle und Reihenfolge beim Verbrauch.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Kartoffeln und Wurzelgemüse. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Vom Acker in den Keller

Kartoffeln für den Winter brauchen eine feste Schale, und über den Winter wird schon im September entschieden.

  1. Bei Trockenheit roden — Roden, wenn das Kraut ganz abgestorben ist oder 2–3 Wochen nach dem Krautschlagen, wenn sich die Schale mit dem Daumen nicht mehr abreiben lässt. 1–2 Stunden abtrocknen, nicht länger.
  2. Gleich drei Haufen — Gesunde, feste, mittelgroße Knollen sind für den Winter. Angeschnittene und verkratzte kommen innerhalb von 2–4 Wochen in die Küche. Kleine und grüne gekocht an die Tiere oder auf den Kompost.
  3. Wundheilung 10–14 Tage — Halte die Kartoffeln im Schatten, luftig, bei 12–18 °C und hoher Luftfeuchte, abgedeckt mit Jutesäcken oder Karton.
  4. Tag für Tag abkühlen — Ist der Keller noch warm, bleiben die Kartoffeln im Schuppen, nachts gelüftet, vor Licht und Frost geschützt. In den Keller kommen sie, wenn er unter 6–8 °C fällt.

Warum: Nicht ausgeheilte Kartoffeln verlieren im Keller Wasser über die Wunden und faulen. Bei der Wundheilung verheilen Kratzer, die Schale wird fest, und kranke Knollen zeigen sich, bevor sie die anderen anstecken.

  • Knollen mit Flecken und Fäulnis kommen in einen eigenen, geschlossenen Sack und werden genau angeschaut.
  • Der Verdacht auf Schleimkrankheit oder Bakterielle Ringfäule ist meldepflichtig (H14-05, Kapitel „Quarantänekrankheiten und -schädlinge“).

2. Kartoffeln im Keller

Kartoffeln brauchen einen kalten, feuchten und völlig dunklen Platz.

  1. Bei 4–6 °C — Bei dieser Temperatur hält die Keimruhe der Knollen am längsten. Luftfeuchte 90–95 %.
  2. Völlig dunkel — Decke die Steigen mit Jute oder Karton ab, damit kein Licht hinkommt, wenn du die Lampe einschaltest.
  3. Steigen und Lattenkiste — Holzsteigen zu 25 kg oder eine Lattenkiste mit Boden 10 cm über Grund. Durch die Latten entweichen Feuchtigkeit und Wärme. Schicht höchstens 40–50 cm.
  4. Keine Äpfel und Birnen — Obst gibt Ethylen ab: Kartoffeln keimen schneller, Möhren werden bitter. Lagere Obst getrennt.

Warum: Unter 3 °C werden Kartoffeln süß, über 8 °C keimen sie. Im Licht werden sie grün und bilden Solanin, in trockener Luft schrumpeln sie.

  • Jutesäcke nur kurz verwenden und nicht übereinanderstapeln.
  • Eine Schicht über 50 cm erwärmt sich und schwitzt, und zu wenig Luft macht das Knolleninnere dunkel.

3. Süß, gekeimt, grün · Gesperrt

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4. Wurzelgemüse: Vorbereitung · Gesperrt

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5. Sand und Schichten · Gesperrt

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6. Kontrolle und Fäulnis · Gesperrt

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7. Reihenfolge beim Verbrauch · Gesperrt

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