Interaktive Lektion

Geflügelgerichte, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: sichere Küche, der richtige Vogel für das richtige Gericht, Brathähnchen, Paprikahuhn vom Hahn, Gans mit Mlinci, Pastete und Reste.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Geflügelgerichte. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Sichere Küche

Salmonellen und Campylobacter sieht und riecht man nicht, aber Fehler in der Küche verteilen sie.

  1. Auftauen im Kühlschrank — Leg den Vogel auf einem Teller ins unterste Fach, damit kein Saft auf andere Lebensmittel tropft. Rechne grob mit 12 Stunden pro Kilogramm.
  2. Rohes Geflügel nicht abspülen — Abspülen entfernt keine Bakterien, es verteilt sie bis einen Meter um das Spülbecken. Federreste oder Blut wischst du mit Küchenpapier ab.
  3. Eigenes Brett und Messer — Rohes Fleisch hat sein eigenes Brett und Messer. Wasch sie danach mit heißem Wasser und Spülmittel, ebenso Hände, Wasserhahn und Lappen.
  4. Thermometer an die dickste Stelle — Geflügel ist gar, wenn Brust und Schenkel 74 °C erreichen und der Fühler den Knochen nicht berührt. Farbe und Saft sind nicht verlässlich.

Warum: Rohes Geflügel ist im Haushalt die häufigste Quelle für Salmonellen und Campylobacter, auch aus einer gesunden Hausherde. Richtiges Garen tötet sie. Gefährlich sind Fehler, die sie auf Salat, Brot und Hände tragen.

  • Kinder, Schwangere, ältere und kranke Menschen essen kein rosa Hähnchen, keine halb gegarte Leber und keine Reste, die auf dem Tisch gestanden haben.
  • Starker Durchfall mit Blut, hohes Fieber oder Zeichen von Austrocknung nach einem Geflügelgericht: Geh zum Arzt.

2. Welches Fleisch für welches Gericht

Das Alter des Vogels entscheidet mehr als die Art.

  1. Hähnchen zum Braten — Ein Masthähnchen von 12–14 Wochen hat zartes, mildes Fleisch zum Braten, Grillen und Panieren. Langes Kochen lässt es zerfallen.
  2. Hahn für Paprikahuhn — Ein Hahn von 16–20 Wochen hat festeres Fleisch mit kräftigem Geschmack. Am besten ist er für Paprikahuhn, zum Schmoren und zugedeckt gebraten.
  3. Alte Henne für den Topf — Eine Henne von 2–4 Jahren ist zäh, voller Geschmack und Gelatine. Sie gehört in Suppe, Fond und Paprikasch, nicht in den Ofen.
  4. Ente, Gans, Pute — Ente und Gans sind dunkel und fett und werden langsam gebraten, mit Mlinci. Eine große ganze Pute brätst du nie ohne Thermometer.

Warum: Junger Muskel ist zart und schnell gar. Alter Muskel hat viel Bindegewebe, das erst durch langes Garen in Flüssigkeit weich wird. Ein alter Vogel braucht 2–3-mal länger, feucht und langsam.

  • Perlhuhn hat dunkles, mageres Fleisch wie Wild: Brate es mit Speck oder schmore es.
  • Die Zeiten in den Tabellen sind Richtwerte. Das Thermometer hat das letzte Wort.

3. Brathähnchen mit Kartoffeln · Gesperrt

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4. Paprikahuhn vom Hahn · Gesperrt

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5. Gans oder Ente mit Mlinci · Gesperrt

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6. Pastete und Reste · Gesperrt

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