Pilzbrut, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: wie du Pilzbrut auswählst, prüfst und lagerst und wie du sie selbst auf Karton und auf Getreide in Gläsern vermehrst.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Pilzbrut. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Formen der Pilzbrut
Myzel wächst immer auf einem Träger, der zugleich seine Nahrung ist, und die Form wählst du nach dem, was du beimpfst.
- Körnerbrut — Roggen, Weizen, Hirse oder Sorghum. Am meisten Nahrung und am schnellsten durchwachsen: für Stroh, Kaffeesatz, Sägemehl und Beete.
- Sägemehlbrut — Laubholz-Sägemehl, für Stämme und Beete mit Hackschnitzeln. Für Holz natürlicher als Getreide.
- Impfdübel — Holzdübel aus Buche oder Birke, für Stämme und Stümpfe. Am einfachsten, aber langsamer.
- Flüssigkultur und Agar — Flüssigkultur ist etwas für Fortgeschrittene, weil ihre Reinheit schwer zu prüfen ist. Agar in der Petrischale ist Laborarbeit.
Warum: Pilzbrut ist für Pilze, was Jungpflanzen für Gemüse sind: Alles Weitere hängt davon ab. Frische, kräftige Brut durchwächst Stroh in zwei Wochen und setzt sich gegen Schimmel durch.
- Für die meisten Höfe reicht es, Körnerbrut für Stroh und Beete und Impfdübel oder Sägemehlbrut für Stämme zu kaufen.
- Körnerbrut lockt Mäuse und Vögel an, also halt sie verschlossen.
2. Kauf und Prüfung
Pilzbrut kauft man nicht „nebenbei“: Kauf sie frisch, bei einem Hersteller mit klarem Etikett.
- Etikett — Lateinischer Artname, Sorte, Herstellungs- oder Mindesthaltbarkeitsdatum, Träger und Gewicht.
- Datum und Lieferung — Die Brut sollte höchstens einige Wochen alt sein und in der Woche ankommen, in der du sie verwendest. Im Sommer in der Kühlbox oder per Express.
- Gute Brut — Dicht und weiß, die Körner mit weißen Fäden verbunden, riecht nach frischen Pilzen. Der Beutel ist heil, der Filter trocken.
- Schlechte Brut — Grüne, schwarze, orange oder rosa Flecken, Schleim, Wasser am Boden und saurer Geruch: nicht verwenden. Einen verunreinigten Beutel öffnest du nicht im Haus.
Warum: Alte, überhitzte oder verunreinigte Brut bringt Beutel, die nicht weiß werden, und grünen Schimmel. Je kürzer der Weg vom Hersteller, desto frischer die Brut.
- Ein wenig gelbliche Flüssigkeit und ein paar kleine Pilze im Beutel bedeuten, dass die Brut reif ist. Verwende sie sofort.
- Ein guter Hersteller kann dir sagen, wie viel Brut du brauchst und bei welcher Temperatur die Sorte fruchtet. Kann er das nicht, such dir einen anderen.
3. Lagerung und Menge · Gesperrt
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4. Austernpilz auf Karton · Gesperrt
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5. Sauberes Arbeiten · Gesperrt
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6. Körner in Gläsern · Gesperrt
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7. Beimpfen und Durchwachsen · Gesperrt
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