Sommermenü, Schritt für Schritt
Interaktive Lektion: wie du von Juni bis August aus dem vollen Garten kochst, ohne das Haus aufzuheizen, Essen in der Hitze sicher hältst und nebenbei Vorräte für den Winter anlegst.
Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Sommermenü. Schon gekauft? Freischalten
Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.
Die ganze Lektion als Text
1. Was der Sommer bringt
Der Sommer ist die einzige Jahreszeit, in der der Hof mehr liefert, als die Familie essen kann.
- Voller Garten — Garten, Obstgarten und Tiere laufen voll. Gleichzeitig ist es heiß, und Essen ohne Kühlschrank verdirbt in wenigen Stunden.
- Juni: junges Gemüse — Erbsen, Frühkartoffeln, Salat, Mangold, Frühlingszwiebeln und die ersten Zucchini. Beim Obst Erdbeeren, Kirschen und Sauerkirschen, und Eier und Milch gibt es reichlich.
- Juli: Zucchini und Bohnen — Zucchini, Gurken und Bohnen kommen in großen Mengen, die Tomaten fangen gerade erst an. Obst sind Marillen, Himbeeren und Johannisbeeren, und Ende Juli kommen die ersten Masthähnchen.
- August: Tomaten und Paprika — Tomaten, Paprika, Aubergine, Zuckermais und Wassermelone, dazu Pfirsiche, Zwetschgen und Brombeeren. Die Hühner legen weniger, und die Mauser beginnt.
Warum: Tomaten, Paprika, Zucchini, Gurken, Bohnen, Frühkartoffeln und Obst kommen jeden Tag. Gleichzeitig wird die Küche zur Werkstatt fürs Eingemachte. Der Sommerspeiseplan muss deshalb schnell, frisch und sicher sein.
- In milden Lagen (Oberrhein, Weinbaugebiete, Wiener Becken, Tessin) beginnt die Saison 1–2 Wochen früher, und mitten im Sommer kann Trockenheit die Ernte ohne Bewässerung unterbrechen.
- Über 800 m kommen Tomaten und Paprika später, und ohne Folientunnel gibt es kaum welche.
2. Wie viel die Familie isst
Im Sommer isst man mehr frisches Gemüse und Obst und weniger Fleisch und Kartoffeln.
- Gemüse und Obst — Eine Familie mit 3,1 EÄ isst im Sommer etwa 9–10 kg Gemüse und 6–8 kg Obst pro Woche. Das ist mehr als der Jahresdurchschnitt von 7 und 4,5 kg.
- Weniger Kartoffeln und Fleisch — Kartoffeln 3–4 kg, Fleisch 1,5 kg und Mehl 4 kg pro Woche. Fleisch sind Hähnchen ab Ende Juli und Kaninchen, und in der Hitze wird weniger gebacken.
- Eier und Milch — 13–18 Eier pro Woche, viele im Juni und weniger im August. Milch 9–12 L: Sauermilch und Käse kommen jeden Tag auf den Tisch.
- Rechne das Wasser mit — Ein Erwachsener braucht im Sommer etwa 2–3 L Flüssigkeit am Tag. Sauermilch, Molke, Obstsäfte und kalte Kräutertees gehören zum Speiseplan, sie sind keine Beigabe.
Warum: Die Jahresrichtwerte bleiben gleich, aber die Verteilung ändert sich. Das ist kein Fehler: Im Winter ist es umgekehrt. Das Beispiel ist eine Familie mit 3,1 Erwachsenenäquivalenten (EÄ).
- Deine Zahlen rechnest du im Rechner für Sommermengen im Modul aus.
- Bei Arbeit in der Sonne braucht ein Erwachsener sogar mehr als 2–3 L Flüssigkeit am Tag.
3. Kochen, ohne das Haus aufzuheizen · Gesperrt
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4. Essen in der Hitze · Gesperrt
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5. Wenn von etwas zu viel da ist · Gesperrt
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6. Der Einkochtag · Gesperrt
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