Interaktive Lektion

Trocknen in Sonne und Schatten, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: wann die Sonne wirklich trocknet, Platz und Horden mit Gazedeckel, die Tagesroutine von Tau zu Tau, Feigen, Auffädeln, Schatten und das Pasteurisieren als Pflicht.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Trocknen in Sonne und Schatten. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Wann die Sonne trocknet und wann sie befeuchtet

Die Sonne wärmt das Gut, aber trocknen tut es die Luft.

  1. Drei Bedingungen zusammen — 30 °C und mehr im Schatten, Luftfeuchte unter 60 % und 3–5 sonnige Tage am Stück vor dir.
  2. Die Luft trocknet — Unter 25 °C oder bei Feuchte über 60 % verliert das Gut kein Wasser oder nimmt es auf. Dann trockne nicht draußen, sondern im Dörrer.
  3. Tau: der größte Feind — Ein Stück, das am Nachmittag lederartig war, ist am Morgen wieder weich. Hol die Horden vor Sonnenuntergang herein.
  4. Thermometer neben den Horden — Ein digitales Thermometer mit Feuchtemesser steht im Schatten. Fällt die Feuchte mittags nicht unter 60 %, trocknen an dem Tag nur Kräuter im Schatten.

Warum: Ist die Luft feucht, geht das Wasser von der Oberfläche nicht weg, und das Gut wird nur warm und verdirbt. Eine Regennacht oder zwei bewölkte Tage mitten im Trocknen können eine ganze Ladung verderben.

  • In mittleren Lagen von DE, AT und CH trocknet die Sonne nur an heißen Juli- und Augusttagen, und nicht jedes Jahr. Für Zwetschgen und Äpfel im Herbst brauchst du einen Dörrer.
  • Im Bergland über 800 m und in den Alpen trocknet die Sonne selten: Dort dient der Schatten für Kräuter und Pilze.

2. Platz und Horden

Ein guter Platz ist der halbe Erfolg.

  1. Sonne von 10 bis 16 Uhr — Südseite des Hauses, Schuppendach, Terrasse oder Steinplatte, ohne Baumschatten am Nachmittag. Ein offener Platz, durch den der Wind geht.
  2. Weg vom Staub — Nicht an der Straße, am befahrenen Hof, am Hühnerstall, am Stall oder am Misthaufen. Staub und Fliegen vom Mist landen im Essen.
  3. Horden auf Böcken — 50–100 cm über dem Boden, damit die Luft auch unter dem Gitter durchgeht, leicht zur Sonne geneigt. Dunkles Blech darunter beschleunigt das Trocknen, aber das Gut liegt nicht auf dem Blech.
  4. Deckel aus Gaze — Ein zweiter Rahmen gleicher Größe, mit Gaze bespannt, steht auf Leisten 3–5 cm über dem Gut. Die Gaze darf nicht auf dem Obst liegen.

Warum: Dieselbe Sonne trocknet am falschen Platz langsamer, verschmutzt das Gut und lockt Insekten an. Gut auf Erde oder Beton bekommt Staub, Ameisen und Kälte vom Boden.

  • Wähl einen Platz nah am Eingang: Die Horden werden zweimal am Tag getragen, mit vollen Händen.
  • Sprühe nie Insektizid auf Horden und Gut, und häng keine Klebestreifen über das Essen.

3. Die Tagesroutine · Gesperrt

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4. Feigen in der Sonne · Gesperrt

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5. Schatten und Auffädeln · Gesperrt

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6. Schutz und Pasteurisieren · Gesperrt

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