Interaktive Lektion

Wintermenü, Schritt für Schritt

Interaktive Lektion: wie du die Familie von Dezember bis Februar aus Keller, Gärtopf, Gläsern und Hausschlachtung ernährst und die Vorräte bis zum Frühling einteilst.

Kostenlose Probe Kapitel 1 und 2 (8 Schritte) sind kostenlos. Die ganze Lektion gibt es zum Modul Wintermenü. Schon gekauft? Freischalten

Die Lektion ist ein allgemeiner Rat, keine Fachausbildung. Örtliche Vorschriften und fachlicher Rat haben immer Vorrang. Lies unseren Haftungsausschluss.

Die ganze Lektion als Text

1. Was der Winter bringt

Im Winter isst du, was du im Sommer und Herbst eingelagert hast.

  1. Der Winter ist eine Rechnung — Von Dezember bis Februar isst du aus Keller, Gärtopf, Speisekammer, Gefriertruhe und Hausschlachtung. Der Speiseplan beginnt mit der Frage, wie viel du wovon hast und wie viele Wochen es reichen muss.
  2. Keller, Gärtopf, Kammer — Der Keller liefert Kartoffeln, Kraut, Wurzelgemüse und Äpfel. Der Gärtopf liefert Sauerkraut, die Speisekammer Eingemachtes, Bohnen, Mehl, Honig und Walnüsse.
  3. Gefriertruhe und Räucherkammer — Im Dezember ist Hausschlachtung: Frischfleisch, Würste, Grieben und Schmalz. Ab Januar hängt das Geräucherte in der Räucherkammer und trocknet.
  4. Folientunnel und Stall — Lauch und Grünkohl stehen im Garten, Spinat und Salat unter Folie. Eier gibt es am wenigsten, Milch gibt die Kuh; Ziegen und Schafe stehen trocken.

Warum: Der Garten schläft, die Hühner legen kaum, und die Ziegen stehen trocken. Der Winter dauert etwa 13 Wochen, und die Vorräte müssen noch 8–10 Wochen länger reichen, bis zum ersten Grün und Gemüse.

  • In milden Lagen (Oberrhein, Weinbaugebiete, Wiener Becken, Tessin) liefert der Garten auch im Winter Grünkohl, Lauch, Feldsalat und Wirsing.
  • Über 800 m und in den Alpen dauert der Winter 4–6 Wochen länger, also müssen auch die Vorräte länger reichen.

2. Das Tempo der Vorräte

Der häufigste Winterfehler sind nicht zu wenig Vorräte, sondern das falsche Tempo.

  1. Am Monatsersten — Zähl und wieg alle Vorräte. Trag sie in die Inventur ein: Der Unterschied zwischen zwei Monaten ist dein tatsächlicher Verbrauch.
  2. Wochen bis zum Frühling — Zähl die Wochen bis Ende April. Wochenration = Menge geteilt durch die Zahl der Wochen.
  3. Beispiel am 1. Januar — 90 kg Kartoffeln über 17 Wochen sind 5,3 kg pro Woche. 22 Gläser Ajvar sind 1,3 Gläser, und 85 kg Mehl bis zur Ernte, über 30 Wochen, 2,8 kg.
  4. Jeder Vorrat hat seine Frist — Rechne Sauerkraut auf 13 Wochen, denn bis April wird es weich. Äpfel reichen 12 Wochen, bis Ende März. Schreib den Speiseplan nach den Rationen.

Warum: Im Dezember gibt es jeden Tag Ajvar, im Februar keinen mehr. Wenn du die Wochenration an jedem Monatsersten rechnest, siehst du einen Mangel schon im Januar, nicht erst im März.

  • Ist die Ration zu klein, reduzier sie, tausch (Sauerkraut statt Ajvar) oder plan einen Einkauf.
  • Ist die Ration zu groß, iss diesen Vorrat öfter, denn der neue kommt im Sommer.

3. Hausschlachtung in der Küche · Gesperrt

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5. Vitamine im Winter · Gesperrt

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6. Der Herd den ganzen Tag · Gesperrt

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